Mehr Provisionen und die wirtschaftlichen Auswirkungen
Noch gibt es kein fixiertes Datum, wann die Cannabis-Legalisierung in Deutschland kommt. Dennoch gibt es den Plan, dass es noch in diesem Jahr stattfinden wird. Der derzeitige Plan von Gesundheitsminister Karl Lauterbach sieht vor, dass jeder Mensch einen privaten Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen besitzen darf und der Verkauf über lizenzierte Fachgeschäfte in Modellregionen getestet wird. Vor allem in Apotheken und bei Ärzten würde man dadurch in Kürze einen großen Bedarf an Cannabis benötigen. Dieser wird über Mittelmänner gekauft, welchen es möglich ist, die gewünschte Kapazität und Qualität zu produzieren. Diese Cannabisclubs erhalten dann natürlich eine gewisse Provision für den Anbau und Verkauf, was das Cannabisgeschäft profitabel macht. Generell kann die Cannabis-Legalisierung wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. Mit den zusätzlichen Steuern erhält der Staat ein weiteres Einkommen, welches für öffentliche Dienstleistungen verwendet werden kann. Neben den Provisionen für Cannabisclubs werden ebenfalls Arbeitsplätze in der Branche geschaffen, welche sich nicht nur auf den direkten Betrieb, sondern auch auf die Forschung fokussieren. Ein Beispiel hierfür ist der Bundesstaat Colorado in den USA. Die erheblichen Einnahmen aus der Legalisierung wurden für den Ausbau der Infrastruktur, der Verbesserung der Bildungseinrichtungen und der Förderung der öffentlichen Gesundheit genutzt.
Medizinische Gründe für die Legalisierung
Der Übergang in die Legalität war mittlerweile schon überfällig. Selbst wenn man natürlich immer auf die eigene körperliche und physische Verfassung achtgeben muss, hat Cannabis die Möglichkeit kranken Menschen zu helfen. Das sollte im Vorhinein natürlich mit dem Hausarzt abgesprochen werden, nachdem dieser eine qualifizierte Meinung abgeben kann. Durch den Wirkstoff der Cannabinoide hat die Pflanze eine wissenschaftlich bewiesene, positive Wirkung auf den menschlichen Körper und könnte bei der Linderung von Schmerzen und der Behandlung von Übelkeit helfen. Ebenfalls könnte vielleicht Cannabis als Medikament gegen Depressionen in bestimmten Situationen verwendet werden. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Antidepressiva sollen die geringeren Nebenwirkungen sein. Ebenfalls könnte eine Cannabinoid-Therapie eingesetzt werden, wenn Antidepressiva die Wirkung verfehlen. Diese Methode sollte jedoch erneut in Absprache mit dem Therapeuten angewendet werden. Mit der Legalisierung wird es in den nächsten Jahren eine Welle an neuen Daten und Forschungen geben, sodass neuere und bessere Erkenntnisse zu der Sachlage existieren werden.
Ein größerer Appetit
Eine interessante Auswirkung könnte Cannabis ebenfalls auf die Lebensmittelbranche haben. So hat die Pflanze die interessante Wirkung, dass sie den Appetit anregt. Natürlich muss man jetzt nicht sofort Sorgen haben, dass alle Nutzer übergewichtig werden, dennoch kann diese Wirkung bei vielen Krankheiten helfen, wo Menschen an Gewicht verloren haben. Mit dem gesteigerten Appetit und dem Verlangen nach Nahrung kann das zu einer besseren Ernährung und einer Gewichtszunahme führen. Die Hauptverbindung in Cannabis, welche für diesen Effekt verantwortlich ist, sind das THC und das CBD. Diese reagieren mit dem Endocannabinoid-System im Körper, welcher für die Regulierung von Appetit, Stimmung, Schmerzempfindung und vielen anderen Prozessen wichtig ist. Durch die Aktivierung der Rezeptoren kann THC und CBD das Verlangen nach Nahrung steigern und die Empfindlichkeit gegenüber Geschmack und Geruch verbessern. Die Appetitanregung muss jedoch nicht nur für medizinische Zwecke interessant sein. So kann der gesteigerte Genuss von Speisen zu vermehrten sozialen Zusammenkünften wie das gemeinsame Essen führen.
Cannabis in der Medizin
Das Thema Cannabis wird uns in den kommenden Jahren noch weiter beschäftigen. Wie man in Colorado und Kanada gesehen hat, bringt die Legalisierung zusätzliche Steuereinnahmen und Therapien mit sich. Deswegen müssen sich Ärzte immer weiter auf diesen Trend einstellen, um ihren Patienten eine bessere medizinische Verpflegung zu bieten. Mit einem guten Dialog und einer hohen Qualität des Produkts werden hier in der nahen Zukunft Cannabisclubs eine gewichtige Rolle spielen, um eventuell eine neue Ära der Behandlung einzuläuten.




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