Primetime-Check

Montag, 13. April 2026

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Konnte der Sat.1-Hund am Primetime-Sieg bei den 14-49-Jährigen schnüffeln?

Beginnen wir auch zum Start in diese Woche gewohnt bei der Gesamtzuschauerschaft: Diesbezüglich war es das Zweite Deutsche Fernsehen mit dem Krimi «Die Toten vom Bodensee - Schicksalsrad», das die höchste Reichweite holte. Denn die Produktion holte dominante 6,11 Millionen, ganz starke 25,9 Prozent ab drei Jahren resultierten daraus. Die Jüngeren waren in mittelprächtiger Anzahl vertreten – 6,0 Prozent bei 0,25 Millionen wurden gemessen.

Mithalten konnte die ARD-Doku «Grönemeyer - Alles bleibt anders» am Gesamtmarkt nicht. Sie wies insgesamt 2,85 Millionen auf, welche zu mäßigen 12,1 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe war man hingegen richtig erfreulich unterwegs, weil 0,57 Millionen klasse 14,0 Prozent brachten - damit fuhr man sogar knapp den Sieg in dieser Gruppe ein. RTL mit «Wer wird Millionär?» war von der Gesamtreichweite nur knapp dahinter. Jauch fuhr also für RTL klar überdurchschnittliche 13,4 Prozent ein, weil er 2,76 Millionen aufwies. 0,52 Millionen zu schönen 14,1 Prozent waren es in der Jüngeren Gruppe - wegen der deutlich längeren Laufzeit war der Anteil höher als Ersten, letztlich lässt sich Augenhöhe konstatieren.

Bei den Jüngeren auf einem vorzeigbaren Rang drei positionierte sich VOX: Der Sender war mit «Die Höhle der Löwen» wieder ein Stück gesteigert zugegen, weil bei der Ausstrahlung wirklich gute 11,9 Zielgruppen-Prozent (0,44 Millionen) heraussprangen, die die Rückkehr in die Zweistelligkeit ermöglichten. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Start-Up-Sendung 1,17 Millionen zu immerhin mäßigen 5,8 Prozent - man nahm zumindest die Millionen-Marke. Im Hause Sat.1 feierte «Kommissar Rex» ein ordentliches Comeback, das allerdings knapp einstellig verblieb. Der Anteil belief sich auf solide 9,9 Prozent durch 0,40 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren 1,59 Millionen und passable 7,0 Prozent zugegen.

Noch vernünftig für eigene Verhältnisse schnitt Kabel Eins mit dem Actioner «Escape Plan» ab, denn er mobilisierte überdurchschnittliche 6,4 Zielgruppen-Prozent zu 0,26 Millionen, insgesamt 0,83 Millionen zu ausbaufähigen 3,8 Prozent. Das eigentlich größere ProSieben stand mit der Animations-Wiederholung «Ich - Einfach unverbesserlich» blass im Feld. Der Streifen ließ die Resonanzen bei für Senderverhältnisse verhaltenen 6,1 Prozent und 0,25 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,44 Millionen zu völlig unterirdischen 1,9 Prozent sahen zu. Etwas verbessert performte RTLZWEI mit «Die Geissens», die sich aus der absoluten Quotenkatastrophe der letzten Woche befreiten. Konkret wenigstens 0,17 Millionen der 14-49-Jährigen kamen für die erste Ausgabe zusammen und bescherten ihr einen akzeptablen Anteil in Höhe 4,3 Prozent. Die Performance bei den älteren Zuschauenden lässt auch bloß auf magere 2,3 Prozent durch 0,53 Millionen bemessen. Die zweite Folge des Abends sank allerdings auf eine Zielgruppen-Reichweite von 0,13 Millionen, die den Anteil wieder in dürftige Zonen von 3,0 Prozent drückten.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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