Quotencheck

«FBI: Most Wanted»

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Wirklich happy kann Sat.1 mit der (linearen) Ausstrahlung nicht sein, punktuell gelang in einigen Belangen höchstens Schadensbegrenzung.

Am späten Dienstag-Abend sendete Sat.1 neue Folgen der US-Crime-Serie «FBI: Most Wanted». Die Procedural-Produktion startete mit leicht variierenden Zeiten gegen 23.10 Uhr im Anschluss an die Schwesterserie. Quotentechnisch blieben große Überraschungen aus, vielmehr stellten die beiden Procedural-Produktionen unter Beweis, dass Fließband-Krimis aus Amerika in der linearen Auswertung kaum mehr verfangen.

Das zeigte sich bereits zu Beginn des Ausstrahlungs-Intervalls am 13. Januar, als für «FBI: Most Wanted» nur völlig desolate 3,4 Prozent (0,07 Millionen) der Werberelevanten herauskamen – hier werden schon die Alarmglocken geschrillt haben. Insgesamt waren erst 0,49 Millionen und ein verhaltener Gesamtanteil von 4,8 Prozent. Besser wurde die Situation für das Franchise nicht, hier ging es auch in der nächsten Woche mit richtiggehend verheerenden 3,8 Prozent in der Zielgruppe bei weiterhin sehr sparsamen 0,07 Millionen runter, während sich am Gesamtmarkt 0,45 Millionen versammelten. Das war eine Leistung die im Vergleich zur Vorwoche ähnlich verhalten ausfiel und nur trübe 4,5 Prozent brachte.

Etwas besser entwickelten sich die Reichweiten schließlich ab 27. Januar, als «Most Wanted» eine Steigerung auf 0,12 Millionen hinlegte, die sich aber natürlich nur auf begrenztem Niveau bewegte. Entsprechend moderat war auch nur der Marktanteilssprung auf 4,9 Prozent. Bei den Älteren gelangte man zumindest mit 5,1 Prozent über die Fünfer-Hürde, weil 0,56 Millionen zusahen und damit ein wenigstens mittelmäßiges Resultat markierten.

Der Serie gelang es in den letzten Wochen vor dem Staffelfinale dann zumindest nochmal, in eine etwas hinnehmbarere Zone zu kommen. So waren am 3. und 10. Februar durchwinkbare 6,0 und 6,8 Prozent bei den Werberelevanten möglich. Es reichte dazu schon aus, die leicht angehobene Flughöhe auf 0,13 und 0,15 Millionen zu halten.

Am letzten Sendedatum, dem 17. Februar, zeigte die Kurve dann allerdings nochmal in die entgegengesetzte Richtung, denn die Prozent-Relationen verringerten sich wieder ein Stück auf behäbigere 5,2 Prozent der 14-49-Jährigen. Der Fall war dies, weil jene etwas abnahmen auf 0,10 Millionen. Am Gesamtmarkt hielt man sich für Sat.1-Verhältnisse akzeptabel bei 5,5 Prozent 0,60 Millionen.

Im Fazit lässt sich festhalten, dass die Folgen von «FBI: Most Wanted» hierzulande im linearen TV größtenteils nur dürftige Einschaltimpulse auszulösen vermochten – stellenweise konnte Sat.1 mit den Anteilen immerhin noch leben, dies lässt sich vor allem in Puncto Gesamtzuschauerschaft sagen. Die Durchschnittszahlen fielen ob 5,0 Prozent (0,11 Millionen) gerade in der Zielgruppe unter dem Strich aber unter Senderschnitt. Bezüglich der Älteren performte das Crime-Procedural mit gleichfalls durchschnittlichen 5,0 Prozent durch 0,54 Millionen in Relationen zum Senderschnitt akzeptabler. Wie viele Menschen die Produktion unterdessen bei Joyn im Streaming erreicht hat, lässt sich nicht mit konkreten Daten festmachen.

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