Vermischtes

Amazon Prime erhöht Preise

von   |  15 Kommentare

Und das nicht gerade wenig: Regulär wird der Dienst ab kommendem Jahr mehr als ein Drittel teurer.

Amazon dreht an der Preisschraube seines Dienstes Amazon Prime: Bislang kostete der Abo-Serie 49 Euro pro Jahr und war damit im Vergleich zu anderen Angeboten (etwa Netflix) ziemlich günstig. Ab 1. Februar 2017 steigen die Kosten für Neukunden nun auf 69 Euro. Das ist eine Erhöhung um mehr als ein Drittel. Wer den Dienst jetzt schon nutzt, muss erst ab dem 1. Juli 2017 die dann gültigen Preise zahlen.

Tiefer in Tasche greifen müssen ab 2017 auch Studenten: Zahlen sie aktuell noch 24 Euro, sind dann 34 Euro fällig. Amazon bietet in seinem Prime-Paket nicht nur Serien und Filme zum Abruf an, sondern hat mit Amazon Music auch eine Spotify-Alternative am Start.

Und: 2017 will man in die Bundesliga-Berichterstattung einsteigen. Was bisher for free bei Sport1 FM läuft, ist ab August 2017 hinter der Bezahlschranke bei einem Amazon-Sender zu hören.

Kurz-URL: qmde.de/89220
Finde ich...
super
schade
12 %
88 %
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelCBS will «Big Bang Theory»-Sheldon eine eigene Serie gebennächster Artikel«Offline»: ProSieben zeigt Tel-Aviv-Folge
Es gibt 15 Kommentare zum Artikel
Strangeduck
08.11.2016 10:47 Uhr 1
Äääääh...nein. Ich bin ein Vielbesteller und nutze Prime Video oft (Auch wenn da 75% nur Schrott sind und es fast unmöglich ist, dort etwas zu finden), aber bei dem Preis werde ich vermutlich mein Prime kündigen. Amazon Music hat eh kaum einen der Songs, die auf meinen Spotify Playlists zu finden sind und Bundesliga interessiert mich absolut nicht.



Es wäre schön, wenn man sich sein Paket hier selber zusammenstellen könnte. Prime Lieferung und Video für einen deutlich geringeren Preis als 69€, ohne Musik, Bundesliga und was weiß ich was da noch für nutzloser Kram kommen wird, wäre für mich ein Anreiz um zu bleiben.
Mr. Cutty
08.11.2016 11:00 Uhr 2
75% Schrott bei Prime Video? Eventuell sollte man doch mal besser schauen und suchen.



Ach ja, für 8,99 Euro gibt es Amazon Prime nun auch monatlich, was man im Artikel vergessen hat.



Strangeduck
08.11.2016 11:51 Uhr 3


Da haben wir schon das erste Problem: Das Interface ist komplett unübersichtlich und die Genreaufteilung irgendwie kaum existent. (Es stehen erstaunlich viele Splatterfilme unter den Familienfilmen.)



Und es ist ja ganz okay, wenn man unter "Kürzlich hinzugefügte Filme" nur "Empfehlungen" gewählt hat. Da bekommt man dann eine Liste ihrer neuen Blockbuster und Mainstreamfilme. Aber wenn man einen tieferen Blick in die Filmauswahl werfen will, um nach Klassikern oder Geheimtipps zu suchen und statt "Empfehlungen" "Neu eingetroffen" wählt, muss man sich durch Stapelweise Billigschrott wühlen, den selbst Tele 5 nicht freiwillig anfassen würde. (Z.B. einen Haufen sogenannter "Diz-Nee" Filme und fragwürdige UFO- und Serienkiller "Dokumentationen".)



Im Endeffekt ist gerade NICHT "besser schauen und suchen" die beste Wahl.
kauai
08.11.2016 12:39 Uhr 4
Ich kann mit dem Preis gerade noch leben auch wenn eine Preiserhöhung um 40% schon ganz schön frech ist! Ansosnten würde ich mir eine Unterteilung des Prime-Angebotes in diverse Pakete wünschen. Musik, Leihbücherei und die Cloud nutze ich nicht und brauche ich auch nicht, muß aber trotzdem mit für zahlen.



Auf alle Fälle ist dies die letzte Erhöhung, die ich mitmache! Noch mehr Kohle im Monat lohnt sich für die paar Serien, die ich schaue einfach nicht.
Kunstbanause
08.11.2016 13:07 Uhr 5
Hm, happig. Meine Frau hat das ja abonniert. Aber sie bestellt im Gegensatz zu mir (der den Laden möglichst meidet) auch immer wieder Sachen dort. Und wir streamen halt viel, Netflix und Amazon zu etwa fifty-fifty.
Zach
08.11.2016 14:17 Uhr 6
69 € hört sich viel an, sind aber immer noch keine 6 €/Monat (für kostenlosen Versand + Streaming!). Und Amazon hat seinen Serienkatalog enorm gefüllt in den letzten Monaten, Netflix haben sie m.E. schon ziemlich abgehangen. Es war doch nur eine Frage der Zeit, bis die Preise erhöht werden würden. Dass es gleich so ein großer Aufschlag ist, ist aber schon überraschend, dürfte einige Kunden (erstmal) verprellen.
AliAs
08.11.2016 17:29 Uhr 7
69€ scheint irgendwie noch zu gehen, auch wenn ich früher niemals 70€ ausgegeben hätte, um einen payTV Sender zu empfangen. Trotzdem ist es eine Preiserhöhung um fast 35%, das ist schon mehr als heftig.

Was mich vor allem daran stört ist das generelle Marktverhalten von amazon. Amazon steigt in ein Segment ein, bietet so niedrige Preise an, dass als Marktteilnehmer kaputt gehen und dann irgendwann wenn man die Durststrecke, durch das viele Kapital überlebt hat, erhöht man die Preise. Das schlimme dabei ist, das ganze funktioniert ja auch nur, weil man quersubventioniert und Steuern spart. Eigentlich ganz am Ende des Prozesses nicht gut für den Kunden.
Waterboy
08.11.2016 18:44 Uhr 8
Das Amazon durchaus einige Konkurrenten aus dem Geschäft gedrängt hat finde ich ( mal abgesehen das es gängig in der freien Wirtschaft ist) sogar ganz gut. Nur die stärksten überleben.



Man stelle sich vor wir hätten hier 10 oder mehr große Anbieter und alle wetteifern um Serien/Film rechte. Dann läuft Serie x da und Film y da.



So haben sich mit Sky, Amazon und netflix drei Platzhirsche hervorgetan ( alles andere kann man ja vom Angebot eh vergessen) und man weiß was man wo hat.



Gefährlich wird es nur wenn diese nach immer mehr gieren oder wie Sky ihre Kunden nun anfangen an Qualität und Genuss einzubüßen.



Amazon hat früher 29 Euro gekostet dann ging es hoch auf 49 und nun auf 69 und irgendwann wird wohl auch die 89 kommen. Im Gegensatz zu netflix und Sky ist Amazon aber immerhin der Anbieter der auch am meisten von allen bietet.
P-Joker
08.11.2016 18:57 Uhr 9
Ich habe mir prime damals kostenlos für eine Probezeit zugelegt.

Sehr schnell habe ich gemerkt, dass das für mich absoluter Quatsch ist!

Nur habe ich dann leider irgendwann vergessen, rechtzeitig zu kündigen, und musste dann für ein Jahr diesen Mist bezahlen!

Nun werde ich das so oder so in jedem Fall kündigen.



Übrigens wird in der E-Mail von Amazon angekündigt, dass diese Preiserhöhung ab 2017 nur für neue Kunden gilt.

Für Bestandskunden trifft das erst 2018 zu.
Columbo
08.11.2016 21:47 Uhr 10
Ist aber immer noch nicht viel, gemessen am Angebot, der Versandvorteil kommt ja auch noch dazu. An der Übersicht könnte man aber wirklich mal arbeiten. Ich habe die hauseigene Fire TV 4k-Box und selbst da ist alles in zig sinnlose Kategorien unterteilt. Außerdem würde ich gerne das Zeug was noch extra kostet rausfiltern können, weil ich mir das dann doch auf Blu-ray kaufe.

Optionen

Drucken Merken Leserbrief


Werbung


E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipps

Fabian Harloff feiert mit Freunden sein neues Album
Zur Veröffentlichung seines neuen Albums lud Fabian Harloff viele Freunde zum Konzert. Die bisher heißesten zwei Tage des Jahres sollten hinter uns... » mehr

Werbung