Primetime-Check

Freitag, 12. März 2013

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Konnten «Let's Dance» und «The Voice Kids» die tollen Werte der Auftaktsendung halten? Lief der ZDF-Serienabend so stark wie gewohnt? Wie kamen die kleineren Sender weg?

Reichweitenstärkstes Format des Abends war auch an diesem Freitag wieder «Wer wird Millionär?», das im Schnitt 4,90 Millionen Menschen sahen. Mit einem Marktanteil von 16,2 Prozent lag die Sendung deutlich oberhalb des RTL-Senderschnitts, in der werberelevanten Zielgruppe wurden allerdings nur solide 14,7 Prozent bei 1,43 Millionen erzielt. Danach konnte «Let's Dance» nicht ganz an die Werte der Vorwoche anknüpfen, doch auch mit der diesmal erzielten Reichweite von 4,65 Millionen gingen sehr gute 18,5 Prozent einher. Beim jüngeren Publikum kam man auf 19,3 Prozent bei 1,82 Millionen. In Sat.1 lief derweil die zweite Folge von «The Voice Kids», die immerhin noch 3,97 Millionen Konsumenten begeistern konnte. Beim Gesamtpublikum standen ordentliche 13,1 Prozent zu Buche, bei den Jüngeren wurden meilenweit überdurchschnittliche 21,8 Prozent bei 2,25 Millionen erreicht.

Im Zweiten Deutschen Fernsehen lief eine neue Folge der Krimiserie «Die Chefin», die sich 4,55 Millionen ansehen wollten. Dies entsprach guten 14,9 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ebenfalls klar überdurchschnittliche 7,1 Prozent bei 0,70 Millionen erzielt. Im Anschluss schaffte es «Letzte Spur Berlin» auf 4,33 Millionen Interessenten, dies waren 13,9 Prozent aller und 6,7 Prozent der jungen Fernsehenden. Im Ersten wurde erstmals die TV-Komödie «Herzdamen an der Elbe» aufgeführt, welche ebenfalls auf befriedigende 15,9 Prozent bei einer Zuschauerzahl von 4,90 Millionen gelangte. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden hingegen eher enttäuschende 6,0 Prozent bei 0,61 Millionen generiert.

Nur auf schwache Werte kam der ProSieben-Streifen zur Primetime, wo in dieser Woche «The International» ausgestrahlt wurde. Der Thriller aus dem Jahr 2009 kam auf eine Reichweite von 1,52 Millionen, die mit einem Anteil am Gesamtmarkt von 5,1 Prozent einherging. Beim besonders wichtigen werberelevanten Publikum kamen miese 8,5 Prozent bei 0,87 Millionen für den Film mit Naomi Watts und Clive Owen zustande. Die Konkurrenz von RTL II zeigte einmal mehr den Klassiker «Der Terminator», der 29 Jahre nach Erscheinen des Streifens nur noch auf 0,81 Millionen Interessenten gelangte. Dies entsprach 2,6 Prozent aller Konsumenten ab drei Jahren. Bei den jungen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren führten 0,48 Millionen zu 4,6 Prozent.

Bei VOX setzte man auch in dieser Woche wieder auf die Serie «Law & Order: Special Victims Unit», die beim jungen Publikum jedoch auch diesmal wieder nicht über 5,1 Prozent bei 0,50 Millionen hinaus kam. Insgesamt sahen 1,09 Millionen Menschen zu, dies waren ebenfalls nur maue 3,6 Prozent. Danach lief «Lie to Me» mit nur noch 3,4 Prozent aller und 4,9 Prozent der jüngeren Zuschauer sogar noch etwas schwächer, die Reichweite fiel auf 1,05 Millionen. Bei kabel eins kam «Castle» auf immerhin 1,14 Millionen Interessenten, bevor «The Mentalist» dieselbe Sehbeteiligung verbuchte. Dies bedeutete Marktanteile von 3,8 und 3,7 Prozent, beim besonders stark umworbenen Publikum generierten die Formate 6,4 bzw. 5,4 Prozent bei bestenfalls 0,63 Millionen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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