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Ein unschlagbares Doppel

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«Navy CIS» und «The Mentalist» sind derzeit zwei US-Hits, die auch schon bald bei Sat.1 auftrumpfen werden.

Die amerikanische Fernsehsaison 2008/2009 ist erst seit knapp fünf Wochen eröffnet, doch bereits jetzt gibt es eindeutige Gewinner und Verlierer. Zu den Siegern gehört das Network CBS, das mit seinem Krimidienstag die Konkurrenten alt aussehen lässt. Die sechste Staffel hierzulande in Sat.1 ausgestrahlten Serie «Navy CIS» (Bild) verzeichnet so hohe Einschaltquoten wie noch nie. Im vergangenen Jahr holten die ersten beiden Episoden „nur“ 16,12 Millionen Zuseher, nun sind es 19,02 Millionen – für CBS ein Anstieg von fast zwanzig Prozent.

„CBS hat es dieses Jahr verstanden, einen starken Crime-Dienstag zu bauen, während man im letzten Jahr mit «NCIS», «The Unit» und «Cane» kein so starkes Line-up hatte“, erklärt Frank Schnelle, Leiter Lizenzprogramme vom Berliner Sender Sat.1. Der dramatische Cliffhanger am Ende der fünften Staffel tat sein übriges: Das gut eingespielte Team von Gibbs wurde zerschlagen, diese Methode wurde auch in der fünften «CSI»-Staffel vollzogen.




In diesem Jahr setzt der amerikanische Broadcaster CBS zunächst auf «Navy CIS», dann auf die neue Warner Bros.-Serie «The Mentalist» (Bild), die demnächst bei Sat.1 zu sehen ist, ehe «Without a Trace» den Abend beschließt. Der Neustart «The Mentalist» ist ein absoluter Überraschungshit und begeisterte mit den ersten beiden Episoden durchschnittlich 16,78 Millionen Zuschauer. Interessant ist die Tatsache, dass die US-Bürger von der neuen Serie so begeistert waren, dass die Reichweite gegenüber der Premiere nur um 18.000 Zuschauer abfiel. Ein solches Kunststück gibt es nicht alle Tage. Im Hause Sat.1 ist man sich über die Qualität bewusst: „Hier hat es Warner verstanden, aus dem Stand die genau richtige Tonlage zu finden; die erste Staffel sieht aus, wie sonst allenfalls zweite Staffeln aussehen: perfekt ausbalanciert und im besten Sinne entspannt-abgeklärt erzählt.“

Vermutlich im Frühjahr 2009 setzt der Fernsehsender Sat.1 auf die zwei US-Serien am Sonntagabend. Die Erfolgschancen sind sehr hoch, denn das amerikanische Vorbild funktioniert derzeit einwandfrei. Einzig auf «Without a Trace» müssen die deutschen Zuschauer verzichten – zumindest in Sat.1 hat die Serie ihre Chance vertan.

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