Wirtschaft

Constantin Medien AG bringt ihre Finanzen auf die Reihe

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Die Refinanzierung der im April 2018 auslaufenden 65 Millionen Euro Unternehmensanleihe ist in Vorbereitung.

Die nun herbeigeführte Einigung ist ein erster wichtiger Schritt zur Sicherung der Finanzierungsstruktur unseres Konzerns. An der Refinanzierung der Unternehmensanleihe arbeiten wir gerade mit Hochdruck, um unseren Blick wieder gänzlich auf die operativen Aktivitäten und die strategische Weiterentwicklung unseres Unternehmens richten zu können.
Olaf Schröder, Vorsitzender des Vorstands der Constantin Medien AG
Ohne einen Verkauf wesentlicher Konzernanteile, noch vor einigen Monaten war von einem Abstoßen des Sportsenders Sport1 die Rede, will die Constantin Medien AG unter neuer Führung (Bernhard Burgener und seine Aufsichtsratkollegen) die Finanzprobleme lösen. Die Constantin Medien AG hat sich am Mittwoch mit Zustimmung des Aufsichtsrats mit der Stella Finanz AG über die Modalitäten der Rückführung eines von der Stella Finanz AG gewährten Darlehens mit einem Nominalbetrag von 12,25 Millionen Euro sowie 26 Millionen schweizer Franken geeinigt. Nicht unwichtig: Damit sind auch die Rechtsstreitigkeiten beider Firmen beendet, die sicherlich auch nicht ganz günstig waren.

Das Darlehen einschließlich sämtlicher darauf aufgelaufener Zinsen wird nun durch acht Millionen Aktien der Highlight Communications AG getilgt, welche an die Stella Finanz AG verpfändet worden waren. Im Gegenzug werden die übrigen 16,75 Millionen der an die Stella Finanz AG verpfändeten Aktien von der Stella Finanz AG freigegeben, sodass die Constantin Medien AG insgesamt über 20,6 Millionen Highlight Communications-Aktien frei verfügen kann.

Der Vorstand ist mit einem renommierten deutschen Finanzinstitut und mehreren – aber nicht namentlich genannten - Investoren in Vorbereitung einer vollständigen Refinanzierung der im April 2018 auslaufenden 65 Millionen Euro Unternehmensanleihe. Der Deal soll bis Jahresende finalisiert werden. Vorstand und Aufsichtsrat strebten im Unternehmensinteresse eine kurzfristige Befriedung der laufenden Rechtsstreitigkeiten in Deutschland und in der Schweiz an, um die Gesellschaft finanziell und operativ zu entlasten und die Ressourcen wieder voll für die Fokussierung auf das operative Geschäft einzusetzen.

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