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Starker Auftakt von «Ohne Limit» in den USA

von  |  Quelle: Blickpunkt: Film/Boxofficemojo.com
Bereits am Startwochenende überflügelte der Neil-Burger-Film den Animationsstreifen «Rango» in den US-Kinocharts. In Deutschland ist «Ich bin Nummer Vier» gut gestartet.

An der Spitze der amerikanischen Kinocharts gab es eine Überraschung: Der Film «Ohne Limit» von Regisseur Neil Burger spielte an seinem Startwochenende insgesamt 19 Millionen US-Dollar ein und ist damit die neue Nummer Eins in den US-Kinocharts, wie der Branchendienst Boxofficemojo.com meldet. Bei «Ohne Limit», das in dem amerikanischen Original «Limitless» heißt und neben Altstar Robert De Niro auch mit «Alias»- und «Hangover»-Darsteller Bradley Cooper aufwartet, geht es um einen erfolglosen Schriftsteller, der mit einer Gehirndoping-Pille zu Ruhm gelangt. Laut dem Magazin „Blickpunkt: Film» steht Robert de Niro vier Wochen nach «Meine Frau, unsere Kinder und ich» damit erneut an der US-Chartsspitze.

Der US-Film «Ohne Limit» konnte dabei auch zwei weitere US-Neustarts deutlich hinter sich lassen und überholte den auch «Rango». Der bleibt mit 15,3 Millionen erspielten US-Dollar auf dem guten zweiten Platz. Der Animationsfilm liegt dabei noch vor dem Apokalypse-Film «Battle: Los Angeles», der es auf 14,6 Millionen US-Dollar geschafft hat, allerdings einen Rückgang von 59 Prozent zur Vorwoche verkraften musste. «Battle: Los Angeles» war am vorherigen Wochenende Spitzenreiter gewesen. Auf Rang vier landete «The Lincoln Lawyer», der in Deutschland erst Ende Juni unter dem Titel «Der Mandant» erscheint. Der Film mit Matthew McConaughey konnte 13,4 Millionen US-Dollar einbringen. Dabei hatte die Verleihfirma Lionsgate über die Schnäppchen-Website Groupon verbilligte Kinokarten angeboten, die jedoch zum vollen Preis in die Umsatzbilanz eingingen, weil Lionsgate den US-Kinos die Preisdifferenz zahlte. Noch hinter dem Gerichtsdrama landete die Science-Fiction-Komödie «Paul», die insgesamt 13,2 Millionen US-Dollar einbrachte.

In Deutschland wurde derweil laut dem Branchenmagazin „Blickpunkt: Film“ das schwächste Wochenende des Jahres für die Kinobranche besiegelt. Auf den vordersten Platz bleibt weiterhin der vierfach Oscar-prämierte Film «The King’s Speech», der so überhaupt nicht ins Stottern geriert, sondern 170.000 Kinogänger trotz gutem Wetter in das Historiendrama mit Colin Firth lockte. Auf Platz Zwei war ein Neustart zu finden. «Ich bin Nummer Vier» hatte 140.000 Zuschauer überzeugt und konnte gar das Einwanderer-Drama «Almanya – Willkommen in Deutschland» überflügeln, das sich aber mit 125.000 verkauften Billets weiter gut hält.

Dabei lag der Film auch noch knapp vor Til Schweigers Komödie «Kokowäah», das in der siebten Woche noch 110.000 Menschen in Deutschland sehen wollten. Auch «Meine erfundene Frau» und «Rango» knackten die 100.000-Zuschauer-Marke und belegten die weiteren Plätze. «The Rite – Das Ritual» mit Antony Hopkins landete noch in den Top Ten. Der Thriller hatte etwas mehr als 50.000 Tickets verkauft. Unter die besten 20 Filme in Deutschland kam der dänische Streifen «In einer besseren Welt», der insgesamt in 72 Kinos gezeigt wurde und 20.000 Zuschauer fand.

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