In den Vereinigten Staaten von Amerika startete «America’s Got Talent» im Juni 2006, bereits wenige Monate später zogen die Franzosen nach. Es war die RTL-Tochter M6, die das Format mit sechs Ausgaben testete. Nachdem der Start von über fünf Millionen Zusehern erfolgte und das Finale von 4,1 Millionen Zusehenden gesehen wurde, schloss man eine positive Bilanz. Im Durchschnitt schalteten 4,3 Millionen Menschen am Donnerstag ab 20.50 Uhr ein, weshalb man aus Köln neidisch nach Paris schaute. In Deutschland ging das Format ein Jahr später auf Sendung und holte für RTL-Verhältnisse gigantische Werte.Während in der Bundesrepublik Deutschland die Zuschauerzahlen Stück für Stück nachließen, entwickelte sich das Format in Frankreich weiterhin positiv. Die schwächste Staffel wurde im Jahr 2007 eingefahren, die aus fünf Episoden bestehende Runde fuhr eine durchschnittliche Reichweite von nur 2,49 Millionen Fernsehzuschauern ein. Allerdings hatte M6 den Fehler gemacht, den angestammten Sendeplatz am Dienstag durch den Donnerstag zu ersetzen. Im darauffolgenden Jahr lief die Sendung wieder vor Weihnachten am Dienstag und die durchschnittliche Reichweite verbesserte sich auf 3,275 Millionen.
Die beliebte Moderatorin Karine Le Marchand übernahm mit der Corona-Pandemie die Moderation des Formates. Die 57-jährige Moderatorin, die unter anderem die Show «L'amour est dans le pré» («Bauer sucht Frau») präsentiert, arbeitete zunächst als Model und wurde schließlich für das Fernsehen entdeckt. Die 20. Staffel der Talentshow «La France a un incroyable talent» mit Eric Antoine (Komiker), Hélène Ségara (Sängerin), Marianne James (Sängerin und Schauspielerin) und Sugar Sammy (Komiker) in der Jury debütierte am 14. Oktober 2025 mit 2,630 Millionen Fernsehzuschauern in der ersten Stunde und 2,160 Millionen Zuschauern im zweiten Teil. Die Marktanteile lagen bei 13,7 und 14,7 Prozent, bei den Frauen unter 50 Jahren wurden 25,0 und 24,5 Prozent Marktanteil erzielt. In der ersten Ausgabe kam unter anderem der deutsche Künstler Hammerhand weiter, der mit seiner Faust Kokosnüsse knackt.
Während der Nussknacker bereits nach der ersten Folge ausschied, lief es für die Messodi Brothers besser. Neben «Das Supertalent» traten die beiden schon in den Länderversionen von Australien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Spanien, Großbritannien, Italien, Slowenien sowie bei MBC in Nordafrika und in der arabischen Welt auf. Durch das Jonglieren wanderten sie ins Halbfinale. 2,55 sowie 2,44 Millionen Zuschauer sahen die zweite Show. Die übrigen Episoden erreichten bis zu 2,99 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag zum Teil bei bis zu 22,3 Prozent.
Das Viertelfinale besteht in Frankreich nur noch aus zwei Episoden, die 2,80 sowie 2,46 und 2,99 sowie 2,67 Millionen Fernsehzuschauer anlockten. Das Halbfinale, welches am 9. Dezember gesendet wurde, verbuchte zunächst 2,85 Millionen, in der zweiten Hälfte waren 2,36 Millionen dabei. Das Finale, in dem die Akrobaten EmYo Duo 100.000 Euro gewannen, war zunächst für 3,040 Millionen Fernsehzuschauer interessant. Der Marktanteil wurde auf 16,1 Prozent beziffert. Die zweite Hälfte holte am 16. Dezember 2025 nur noch 2,660 Millionen Zuschauer, dafür stieg der Marktanteil auf 19,6 Prozent. Eine neue Runde hat M6 nicht ausgeschlossen, diese wird vermutlich auch im kommenden Herbst realisiert.







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