Primetime-Check

Dienstag, 7. April 2026

von

Wie lief es für die zweite «DSDS»-Folge? Hatte das VOX-Ersatzprogramm eine Chance?

Vorne lag zur gestrigen Hauptsendezeit das Erste mit seiner Serie «Die Notärztin». Die höchsten Zuschauerzahlen beim Gesamtpublikum fuhr die neueste Folge also ein, welche ab 20.15 Uhr tatsächlich auf gute 15,1 Prozent bei insgesamt 3,15 Millionen kam - eine ordentliche, aber nicht euphorische Leistung, die bereits den Primetime-Sieg ermöglichte. Bei den 14-49-Jährigen konnte die Produktion auch vorzeigbar performen, hier waren 8,9 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,28 Millionen drin.

Erreicht wurden überdurchschnittliche Gesamt-Werte auch von RTL mit dem Casting «Deutschland sucht den Superstar». Es sammelte immerhin 1,80 Millionen Gesamtzuschauende zu für RTL soliden 9,5 Prozent ein, die Position zwei in diesem Segment brachten. Noch besser liefs mit 0,40 Millionen bei den Jüngeren, die gute 13,5 Prozent aufzeigten, die auch die Zielgruppen-Führung ermöglichten. Das ZDF mit der Dokumentation «Tschernobyl - Die Katastrophe» brachte es derweil bloß zu einem verhaltenen dritten Platz. Die Sehbeteiligung in Höhe 1,71 Millionen langte lediglich zu einem einstelligen Anteil in Höhe 8,1 Prozent . Von den 14-49-jährigen waren es zumindest solide 8,1 Prozent wegen 0,26 Millionen.

Den Sieg bei den 14-49-Jährigen verpasste indes ProSieben. Verfolgen wollten «TV Total» nur gesunkene 0,29 Millionen von ihnen, die die Zahlen auf zuletzt ungewohnt einstellige 9,4 Prozent verringerten. Bei den Älteren ließen sich bloß 0,75 Millionen zu mageren 3,6 Prozent ansprechen - man fiel unter die Millionen-Marke. Bei RTLZWEI war «Armes Deutschland» löblich unterwegs. Eine neue Folge brachte solide 6,2 Prozent (0,19 Millionen) im Alter bis 49. Insgesamt nur 0,54 Millionen zu dürftigen 2,8 Prozent wurden gemessen. «Hot oder Schrott» im VOX-Programm konnte an diesem Abend zwar Schadensbegrenzung betreiben, allerdings nicht wirklich punkten. Das Heino-Ersatzprogramm erreichte mit einer Zielgruppen-Zahl von 0,17 Millionen für Senderverhältnisse behäbige 5,6 Prozent. Insgesamt waren lediglich 0,54 Millionen zu ganz schmalen 2,7 Prozent dabei.

Im Hause Sat.1 schmierte eine neue Folge «Navy CIS» ärgerlich ab, der Anteil belief sich nur auf haarige 4,7 Prozent durch 0,15 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren zumindest 0,99 Millionen und halbwegs durchwachsene 4,8 Prozent zugegen. In der jüngeren Alterklasse lag der Bällchensender damit auf Augenhöhe mit dem eigentlich kleineren Schwesterkanal Kabel Eins. Der Fantasystreifen «Der goldene Kompass» mobilisierte mittelprächtige 4,1 Zielgruppen-Prozent zu 0,12 Millionen, insgesamt bloß 0,57 Millionen zu dünnen 3,0 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/170536
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger Artikel«Juliet, Naked»: Romantische Indie-Komödie feiert Free-TV-Premiere bei ONEnächster Artikel«Herz ohne Filter»: SWR1 startet Podcast über Liebe, Sex und Beziehungen
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel

Letzte Meldungen


Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipp


Surftipps


Werbung