Darüber hinaus ist die Korrelation der Kurse von Kryptowährungen mit anderen Anlagen wie Aktien oder Rohstoffen sehr gering. Das bedeutet, dass das crypto trading eine sehr sinnvolle Alternative für die Kapitalanlage sein kann. Auf diese Weise lässt sich das eigene Portfolio nämlich sehr gut diversifizieren. Das gilt in erster Linie für Anleger, die eher auf kurzfristige Gewinne setzen. Darüber hinaus gibt es auch in der Finanzwelt immer mehr professionelle Investoren, die davon ausgehen, dass Kryptowährungen in den kommenden Jahren deutlich zulegen werden.
Im Mainstream angekommen
Allgemein haben Kryptowährungen noch keine besonders lange Geschichte. Die mit Abstand größte dieser Währungen ist Bitcoin, die es erst seit dem Jahr 2009 gibt. Als dezentrale Währung sollte sie unabhängig von Zentralbanken sein, die damals im Anschluss an die weltweite Finanzkrise einen extrem schlechten Ruf hatten.
Seitdem sind viele weitere Kryptowährungen hinzugekommen. Unter den Top 10 sind heute auch Ethereum, Solana oder Ripple zu finden. Auf die Entwicklung der Kurse dieser Währungen konnte man bis vor einiger Zeit vor allem bei Kryptobörsen setzen. Heute gehört das Trading mit Kryptowährungen jedoch schon zum finanziellen Mainstream. Viele Broker ermöglichen es ihren Kunden, neben traditionellen Finanzmärkten auch auf den Verlauf der Kurse von Bitcoin und Co. zu setzen.
Außerdem hat selbst die US-Finanzaufsicht im Januar 2024 die ersten ETFs genehmigt, mit deren Hilfe Investoren mehr oder weniger direkt in Bitcoin investieren können. In der Welt der Podcasts gibt es ebenfalls eine Vielfalt von spannenden Alternativen. Gutes Beispiele dafür sind der "Krypto-Guru" des Spiegel oder der "Bored Ape Yacht Club", der Mitte 2023 veröffentlicht wurde.
Gute Strategie ist entscheidend
Grundsätzlich gelten beim Trading mit Kryptowährungen die gleichen Punkte, die auch für andere Werte wie Devisen, Aktien oder Rohstoffe gelten. Anleger sollten sich Gedanken über das eigene Budget und über die eigene Risikobereitschaft machen. Diese und einige weitere Aspekte sind dann die Basis für die richtige Strategie, die stets auf individuelle Anleger zugeschnitten sein sollte.
Darüber hinaus ist es wichtig, die Grundlagen des Marktes zu verstehen. Vor allem sollte man die Unterschiede zwischen Kryptowährungen und den sogenannten Tokens kennen. Außerdem gilt gerade bei Kryptowährungen mit einer geringen Marktkapitalisierung, dass die Liquidität nicht sehr hoch ist. Deshalb können sich positive oder negative Nachrichten sehr stark auf die Kurse auswirken. Das sollte man vor allem als Einsteiger auf dem Kryptomarkt bei der eigenen Strategie bedenken. Auch hier gilt nämlich: Die Konzentration auf bestimmte Werte dürfte sich langfristig auf jeden Fall auszahlen.





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