Sportcheck

NFL schlägt zum Auftakt das Finale der US Open

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Sport-Check: Eine feste Fangemeinde hat Football aus Amerika jetzt schon. Außerdem heute: DEL bei Servus TV und Handball bei Sport1.

Sporthighlights der Woche

  • Dienstag, 20.45 Uhr: Auftakt zur UEFA Champions League Saison. Wolfsburg - Moskau, Sevilla - Gladbach, ManCity - Juve (Sky live)
  • Mittwoch, 20.45 Uhr: UEFA Champions League. Rom - Barcelona, Leverkusen - Borisov (Sky live). Piräus - FC Bayern (ZDF/Sky live)
  • Donnerstag, UEFA Europa League live. Ab 19.00 Uhr Dortmund - Krasnodar, ab 21.05 Uhr Bilbao - Augsburg (Sky live). Ab 21.05 Uhr: Nikosia - Schalke (Sport1 & Sky live)
  • Freitag, 15.45 Uhr: Frauen-Fußball EM-Quali Deutschland - Ungarn (ZDF live)
  • Samstag, 13.45 Uhr: Fußball aus England: Chelsea - Arsenal (Sky live)
  • Samstag, 15.30 Uhr: Bundesliga, Konferenz u.a. Köln - Gladbach
  • Samstag, 16.30 Uhr: Handball Champions League mit Flensburg-Handewitt - Paris St. Germain (Sky live)
  • Sonntag, 14.00 Uhr: Formel 1 Großer Preis von Singapur (RTL/Sky live)
  • Sonntag, 17.00 Uhr: Handball Bundesliga Kiel - Magdeburg (Sport1 live)
  • Sonntag, 17.00 Uhr: Fußball Bundesliga Konferenz mit Dortmund-Leverkusen und Augsburg - Hannover (Sky live)
  • Sonntag, 18.55 Uhr: ran NFL Doubleheader (ProSieben Maxx live)
  • Sonntag, 19.00 Uhr: Handball Champions League Rhein Neckar Löwen - FC Barcelona (Sky live)
  • Sonntag, 23.00 Uhr: Fußball MLS Portland - Red Bull New York (Eurosport live)
So wie man es sich eigentlich immer erträumt hatte, würde ProSieben Maxx nun die NFL, also amerikanischen Football, in die deutschen Wohnzimmer bringen, hatte Kommentator/Moderator Jan Stecker vor einigen Tagen gesagt. Mit Experten und mit Studio-Parts. Die fielen bei der Premiere von «ran NFL» bei ProSiebenMaxx recht lang aus. Immer wieder ging die Regie aus dem Weltbild heraus, zeigte Moderator und Experte im eigentlich von «Galileo»  bekannten Studio. Der Grund: Die vielen Spielunterbrechungen in den Staaten, damit die dortigen TV-Stationen Reklame schalten können. Den Football-Genuss hat dies aber in Deutschland nicht beeinträchtigt; zumindest, wenn man den Marktanteilen glaubt. Als frühes Spiel zeigte der Männersender ab kurz vor 19 Uhr die „Seattle Seahawks at St. Louis Rams“. Auf 0,19 Millionen Zuschauer kam das zweite Quarter ab kurz nach halb acht.

Der Männersender generierte somit tolle 1,4 Prozent bei den Umworbenen (Senderschnitt liegt bei 1,1%). Im weiteren Verlauf tat sich die Sendung mit Frank Buschmann dann etwas schwerer, die lange Halbzeit-Analyse etwa ließ die Reichweiten auf rund 100.000 fallen. Ab 20.35 Uhr stiegen die Werte während des dritten Viertels wieder; auf rund 130.000 Zuseher ab drei Jahren. Mit 0,8 Prozent in der klassischen Zielgruppe lief es jedoch nicht mehr so gut wie noch zu Beginn.

Wirklich starke Quoten holte die neue Programmfarbe bei ProSieben Maxx aber ohnehin am späten Abend. „Baltimore Ravens at Denver Broncos“ war das zweite Spiel, das ab 22.35 Uhr gezeigt wurde. Schon der erste Durchgang ließ die Quoten auf 1,5 Prozent nach oben schnellen. Rund 160.000 Menschen schauten zu. Während des dritten Durchgangs (ab Mitternacht) und dem letzten Quarter (Start 0.40 Uhr) lagen die ermittelten Reichweiten sogar bei jeweils rund 170.000 Sportfans. Spannender sind hier schon die Werte bei den klassisch Umworbenen – die Reichweiten blieben trotz fortschreitender Stunde nämlich stabil, was ProSieben Maxx nach Mitternacht zu 3,5 Prozent und später gar zu 4,5 Prozent verhalf.

Das wegen einer Regenunterbrech später gestartete Finale der Männer bei den US Open steckte man somit zumindest in die Tasche. Novak Djokovic gewann in der Nacht auch das letzte Grand Slam Turnier des Jahres. Eurosport erreichte hier mit der Live-Übertragung im Schnitt etwa 150.000 Sport-Fans. In beiden wichtigen Gruppen kam das Match auf ein Prozent Marktanteil.

Ein anderes Sport-Duell gab es derweil am Sonntag-Vorabend. Hier trat die am Freitag in die neue Saison gestartete Deutsche Eishockey Liga (DEL) gegen den fünften Spieltag der Handball-Bundesliga an. Handball gewann, nicht zuletzt aber auch, weil Sender Sport1 deutlich mehr verbreitet ist, als Eishockey-Kanal Servus TV. 190.000 Menschen sahen ab 17.15 Uhr die Partie zwischen Hannover-Burgdorf und den Rhein Neckar Löwen. Für Sport1 führte dies zu ordentlichen 1,0 Prozent im Gesamtmarkt. Ausbaufähig waren die Werte in der klassischen Zielgruppe, wo man nicht über 0,6 Prozent hinaus kam.

Bei Servus TV kam die Übertragung aus Nürnberg, wo die dort heimischen Ice Tigers gegen die Kölner Haie spielten. Rund 100.000 Menschen sahen das Spitzenspiel des zweiten Spieltags. Für Servus TV bedeutete dies 0,4 und 0,9 Prozent Marktanteil. Ob man damit den eigenen Erwartungen gerecht wird, wird man nur beim mit Red Bull verbandelten TV-Sender wissen.

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#SGES04 - #Kovac ?dass Mannschaften, die mehr Budget haben als wir, hinter uns sind, ist ein Kompliment für uns!?
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Wie bitter, #Werder. Aber in der 2. Halbzeit waren sie auch zu passiv und am Ende kraftlos. Ganz wichtige Punkte verschenkt #svwm05
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