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«5 gegen Jauch»: Keine Macht gegen «The Voice»

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Mit der ersten von zwei neuen Folgen konnte RTL nur bedingt überzeugen – und zwar bei den Älteren. Bei den Jüngeren war man der Konkurrenz unterlegen. «Kayas Woche» hielt das Niveau.

Quotenverlauf: «5 gegen Jauch» (die letzten fünf Folgen)

18.10.13: 4,31 Mio. (14,5% / 13%)
08.11.13: 4,36 Mio. (14,7% / 12,8%)
13.12.13: 4,27 Mio. (14,9% / 14,6%)
14.03.14: 4,94 Mio. (17,4% / 18,2%)
21.03.14: 4,32 Mio. (14,6% / 14,7%)
Ein überragender Erfolg ist «5 gegen Jauch»  schon länger nicht mehr – und dennoch lässt RTL jedes Jahr vier bis fünf neue Folgen der Rateshow produzieren. Besonders gerne zeigen die Kölner das Format mit dem ungewöhnlichen Duo Pocher/ Jauch gegen starke Konkurrenz – wohl nicht zuletzt, um das sonst am Freitag gezeigte «Wer wird Millionär?»  zu schonen. In dieser Woche wurde die erste von vorläufig zwei geplanten Folgen gezeigt. Zwar sorgte reichlich Alkohol für eine durchaus gelassene und unterhaltsame Sendung, allzu viele Zuschauer ließen sich von der heiteren Atmosphäre aber nicht begeistern. Aus 4,66 Millionen Zuschauern ab drei Jahren ergaben sich für die Sendung mit Sylvie Meis, Wolfgang Kubicki und anderen 16,1 Prozent am Gesamtmarkt.

Gegenüber der bis dato letzten Ausstrahlung vom März ging es damit um 0,34 Millionen Zuschauer bergauf (siehe Infobox). Auch der zweite Platz im Ranking hinter den ZDF-Krimis war dem Quiz damit sicher. Probleme hatte die Sendung aber beim jungen Publikum, bei dem sich exakt 14 Prozent ergaben. Das war kein schlechter, aber ein mäßiger Wert, mit dem RTL der Sat.1-Konkurrenz weit unterlegen war – genau genommen um über zehn Prozentpunkte.

Hinzu kommt, dass schlechtere Marktanteile in dieser Zuschauergruppe zuletzt vor einem Jahr generiert wurden. 1,44 Millionen 14- bis 49-Jährige hatten absolut ausgedrückt zugesehen, die trotz allem für einen guten zweiten Platz reichten. Im Anschluss an die fast dreistündige Show ging bei RTL «Geht’s noch?! Kayas Woche» auf Sendung, das noch 2,19 Millionen Zuschauer bei der Stange hielt. Bei allen ergaben sich daraus solide zwölf Prozent, in der Zielgruppe lief es mit 14,1 Prozent leicht besser als für das Lead-in.

Probleme hatte RTL am Nachmittag, an dem es überraschend schwer geworden ist, ältere Zuschauer anzusprechen. Zwischen 14 und 18.30 Uhr erreichte keine Sendung beim Gesamtpublikum über zehn Prozent. Den schlechtesten Job machte um 15 Uhr eine Folge von «Verdachtsfälle» , das bei RTL weiterhin dreistündig im Programm ist. Mit 0,76 Millionen Zuschauern und 7,2 Prozent bei allen sowie 9,6 Prozent in der Zielgruppe war die Ausstrahlung alles andere als ein Erfolg. Die beiden anderen Folgen erreichten immerhin leicht bessere 11 und 12,1 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/74021
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