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«Fringe – Grenzfälle des FBI»

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Die US-Serie erwies sich für ProSieben als voller Erfolg – bis zuletzt konnte sich der Sender auf «Fringe» am Montagabend verlassen.

Viele Serien hat ProSieben in der Vergangenheit an seinem Mystery-Montag getestet. Probleme gab es dabei gleich mehrere: Viele Formate stürzten nach gutem Start ab, erfolgreiche Serien wurden in ihrem Heimatland nicht verlängert. Mit «Fringe» sollte nun alles besser werden – und in der Tat: Der Auftakt verlief am 16. März mit einer anderthalbstündigen Folge durchaus nach Plan.

2,63 Millionen 14- bis 49-Jährige verfolgten die Deutschland-Premiere der US-Serie und bescherten ProSieben damit einen starken Marktanteil von 19,5 Prozent in der Zielgruppe. Und auch insgesamt hätte der Start kaum erfolgreicher verlaufen können: Hier entsprachen 3,27 Millionen Zuschauer überzeugenden 9,8 Prozent. Doch es war fast schon klar, dass dieses Niveau nicht komplett gehalten werden könnte, dennoch: Mit 3,04 Millionen Zuschauern und 17,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe schlug sich «Fringe» auch in der zweiten Wochen überaus gut.

Es sollte jedoch das letzte Mal gewesen sein, dass die Serie von mehr als drei Millionen Menschen gesehen wurde, denn der Abwärtstrend hielt vorerst an. So erreichte die dritte Folge 2,73 Millionen Zuschauer, Folge vier kam schließlich auf 2,51 Millionen. Erst mit der fünften Episode der ersten Staffel war der vorläufige Tiefpunkt erreicht. An diesem Abend kam die Folge „Unter Strom“ auf 2,32 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 7,7 Prozent – für ProSieben nach wie vor ein Erfolg, wenngleich fast eine Million Fans inzwischen verloren gegangen waren.

In der wichtigen Zielgruppe lag «Fringe» mittlerweile unter der Marke von zwei Millionen, erzielte mit 1,82 Millionen Werberelevanten allerdings nach wie vor starke 15,5 Prozent Marktanteil. Und auch in der folgenden Woche lag die US-Serie in diesem Bereich, ehe die Zahlen danach sogar wieder anstiegen: 2,02 Millionen 14- bis 49-Jährige entschieden sich Anfang Mai für „Der geheimnisvolle Mr. Jones“ und sorgten für entsprechend überzeugende 16,7 Prozent Marktanteil. Zudem machte die US-Serie auch insgesamt einen Satz nach oben und bescherte ProSieben eine gute Reichweite in Höhe von 2,65 Millionen Zuschauern.

Diese Werte konnten jedoch in der Folge nicht gehalten werden – zwischenzeitlich musste «Fringe» mit 2,10 Millionen Zuschauern sogar einen neuen Tiefpunkt hinnehmen. Zudem sank der Marktanteil auf bis zu 14,1 Prozent. Anfang Juli gelang dann jedoch mit der Folge „Ohne Wort“ mal wieder eine Quoten-Überraschung: 2,10 Millionen 14- bis 49-Jährige schalteten an diesem Abend ein und sorgten für 18,5 Prozent Marktanteil – der höchste Wert seit dem Serien-Start. Kurz vor Schluss ging der Serie dann aber doch noch etwas die Puste aus: Mehr als 13,9 Prozent waren Anfang August nicht drin. Pünktlich zum Finale kletterte der Marktanteil schließlich jedoch noch einmal auf starke 16,8 Prozent.

Mit der Entwicklung kann man bei ProSieben sehr zufrieden sein, schließlich lag «Fringe» in den vergangenen Wochen kontinuierlich im grünen Bereich: 1,90 Millionen Werberelevante sahen die 20 Folgen der ersten Staffel im Schnitt, sodass der Marktanteil bei sehr guten 16,3 Prozent lag. Insgesamt kam die Serie auf 2,45 Millionen und 8,3 Prozent.

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