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«Eine für alle»: Das Ende kommt zurecht

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In wenigen Monaten will Das Erste seine Vorabend-Serie schon wieder einstellen. Die Quoten geben den Verantwortlichen recht: Ein Aufschwung ist nirgends in Sicht.

Von 200 geplanten Folgen wird die ARD nur die Hälfte produzieren – im Oktober wird daher voraussichtlich schon wieder Schluss sein mit «Eine für alle – Frauen können’s besser». Dass die Verantwortlichen mit dem vorzeitigen Ende die richtige Entscheidung trafen, wird beim Blick auf die Quoten deutlich.

Hier gab es nämlich in den vergangenen Wochen nicht den Hauch eines Aufschwungs: Mit 930.000 Zuschauern und einem Marktanteil von nur 5,4 Prozent lag die Soap auch am Mittwoch wieder sehr weit unter dem Senderschnitt. Noch viel schlimmer ist allerdings die Lage beim jungen Publikum, das auch für Das Erste um diese Uhrzeit nicht unwichtig ist: Dort konnten sich gerade mal 200.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren für die Serie begeistern, der Marktanteil lag bei schwachen 3,3 Prozent.



Deutlich besser sah es zuvor für «Verbotene Liebe» und den kürzlich neugestarteten «Marienhof» aus: Hier konnten immerhin Marktanteile von 8,4 und 7,7 Prozent eingefahren werden. Insgesamt gingen dem Ersten nach dem «Marienhof» übrigens knapp eine Million Zuschauer verloren: Den Soap-Klassiker hatten zuvor noch 1,58 Millionen Menschen gesehen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/35894
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