US-Quoten

Ernüchternde «Gladiators»-Staffelpremiere

von  |  Quelle: Mediaweek
Der erste Teil des zweiteiligen «House»-Finales erzielte zwar Top-Werte, musste sich aber fast von «Two and a half Men» geschlagen geben.

Die zweite Staffel von «American Gladiators» startete am Montagabend schlecht, denn nur 4,92 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten die zweistündige Ausgabe. Mit diesem miserablen Ergebnis konnte auch die Mystery-Serie «Medium» (Bild) keinen Krieg mehr gewinnen. Nur 8,57 Millionen US-Bürger sahen die Serie mit Patricia Arquette, das in der Zielgruppe acht Prozent Marktanteil holte. Zuvor erzielte die Spielshow fünf Prozent bei den 18- bis 49-Jährigen. Das Abendprogramm landete aus diesem Grund nur auf den vorletzten Platz – durchschnittlich schalteten 6,14 Millionen Amerikaner ein.

Nur für The CW lief es schlimmer, denn beide Jugendserien holten nur drei Prozent bei den für die Werbewirtschaft interessanten Zuschauern. Zunächst schalteten 2,64 Millionen Zuschauer bei «Gossip Girl» ein, danach begeisterte «One Tree Hill» noch 2,65 Millionen.

Im Hause FOX setzte man auf Serials und erzielte mit 12,13 Millionen Zuschauern ein recht gutes Ergebnis. Zunächst verfolgten 9,42 Millionen Menschen eine neue «Bones»-Folge, danach sahen 14,84 Millionen US-Bürger den ersten Teil des zweiteiligen «House»-Staffelfinales (Bild). Während die erste Serie neun Prozent bei den jungen Menschen holte, kam Hugh Laurie auf gute 14 Prozent. Das Mediziner-Drama «House» liegt deutlich hinter den Erwartungen zurück, der Dienstagabend hatte der Serie wesentlich besser getan.




Tagessieger wurde ABC, denn mit 14,04 Millionen hatte der Sender die höchste Reichweite der fünf Networks. Die 90-minütige Sendung «Dancing with the Stars» tanzte sich mit 18,27 Millionen Amerikanern zur erfolgreichsten Sendung. Beim jungen Publikum verzeichnete ABC elf Prozent, die nachfolgenden Sendungen kamen jeweils auf acht Prozent Marktanteil. Die Sitcom «Samantha Who?» (Bild) begeisterte 11,02 Millionen Zuschauer, «The Bachelor: London Calling» kam letztendlich noch auf 9,19 Millionen.

CBS erzielte am Montagabend eine durchschnittliche Zuschauerzahl von 11,44 Millionen. Zunächst schalteten 7,88 Millionen Amerikaner «The Big Bang Theory» ein, danach unterhielt «How I Met Your Mother» schon 9,02 Millionen US-Bürger. In der Zielgruppe holte man neun und zehn Prozent Marktanteil, in der 21.00 Uhr-Stunde kam CBS auf zwölf und zehn Prozent Marktanteil. Stärkstes Programm im Hause CBS war die Sitcom «Two and a Half Men» (Bild), die sich über 13,70 Millionen Zuschauer freuen konnte. Bei einer neuen «Rules of Engagement»-Episode blieben noch 10,72 Millionen Fernsehzuschauer dran, ehe «CSI: Miami» mit 13,66 Millionen einen ordentlichen Abschluss machte. Durchschnittlich zehn Prozent Marktanteil wurden beim jungen Publikum eingefahren.

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