US-Quoten

«Jesus Christ Superstar» an Ostern nicht sonderlich gefragt

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Die 2018er «Live in Concert»-Version des Musicals zog am christlichen Feiertag keine Zuschauermassen an. An die Spitze setzte sich wie gewohnt ABC mit einer neuen vorproduzierten Ausgabe von «American Idol» (18-49J.).

Anlässlich der Osterfeiertage entschied sich NBC dazu, am Sonntagabend in der Primetime noch einmal das große Musical-Special «Jesus Christ Superstar Live in Concert» aus dem Jahr 2018 zu wiederholen. Damals kam die Aufführung bei Kritikern zwar sehr gut an, fand aber keine riesigen Reichweiten. Angeführt von John Legend durfte der starbesetzte Cast zwei Jahre später noch einmal ran. 2020 ergab sich ein ähnliches Spiel. Die Zuschauerzahlen für die Hommage an das Musical von Andrew Lloyd Weber und Tim Rice aus den 70ern blieben im Durchschnitt, sowohl bei Jung als auch bei Alt. Insgesamt waren zunächst 3,30 Millionen Interessierte ab zwei Jahren dabei. Zu späterer Stunde fiel die Reichweite leicht auf 3,03 Millionen. Beim werberelevanten Publikum schlug sich «Jesus Christ Superstar» anfangs mit einem Rating von 0,5 Prozent solide, rutschte dann aber auf 0,4 Prozent ab. Mit 0,4 Prozent musste im Anschluss auch «Dateline NBC» leben. Erst zu später Stunde waren noch einmal 0,5 Prozent drin. Die Zuschauerzahl fiel für die Nachrichtensendung auf maue 2,36 Millionen ehe sie sich auf 2,94 Millionen nach 22 Uhr erholte.

Der gefragteste Programmpunkt bei den klassisch Umworbenen am Ostersonntag war «American Idol». Die Castingshow ergatterte starke 1,0 Prozent bei den 18- bis 49-Jährigen. Im Vergleich zu den Hawaii-Folgen, die zuvor liefen, fiel die Sendung allerdings etwas zurück. Ab 20 Uhr waren insgesamt 5,83 Millionen Zuseher dabei. Erstmals fiel die 18. Staffel unter die Sechs-Millionen-Zuschauer-Marke. Im Anschluss holte ABC mit «The Rookie» noch gute 0,7 Prozent bei den Umworbenen und überzeugte 4,78 Millionen Zuschauern dranzubleiben. Nachdem «60 Minutes» um 19 Uhr stattliche 9,56 Millionen Zuschauer versammelt hatte, startete «God Friended Me» eine Stunde später zur besten Sendezeit mit 5,85 Millionen Zusehern. Das Rating in der klassischen Zielgruppe betrug gute 0,6 Prozent. Im Anschluss steigerte sich eine neue Folge «NCIS: Los Angeles» auf beachtliche 0,7 Prozent und 6,71 Millionen Zuschauer – fast eine Million mehr als «American Idol» hatte. «NCIS: New Orleans» schloss den Abend von CBS mit soliden 0,6 Prozent bei den Werberelevanten und 6,04 Millionen Zuschauern.

Rerun-bedingt war bei FOX am Sonntagabend wenig los. Die «Simpsons» versammelten ab 20 Uhr nur 1,26 Millionen Zuschauer und kamen auf ein überschaubares 0,4-Prozent-Rating beim jungen Publikum. Die restlichen Comedyserien des Abends schafften es allesamt nicht mehr, mit Wiederholungen das Zielgruppen-Rating zu pushen. Die Gesamtreichweite stieg ab 21 Uhr von «Duncanville» mit 1,07 Millionen , über 1,16 Millionen für «Bob’s Burgers» auf 1,31 Millionen Zuseher für «Family Guy». Alte Folgen von «Batwoman» und «Supergirl» kamen bei The CW nicht über 0,1 Prozent beim werberelevanten Publikum hinaus. Die Zuschauerzahlen fielen mit 0,49 und 0,32 Millionen sehr mager aus.

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