Primetime-Check

Donnerstag, 06. Februar 2020

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Wie beliebt war die zweite Folge von «Germany’s Next Topmodel»? Lockte «Der Lehrer» viele Zuschauer zu RTL?

Das Erste startete am Donnerstagabend mit dem «Brennpunkt» zum Rücktritt des Ministerpräsidenten in Thüringen in die Primetime und sicherte sich hiermit bei 6,28 Millionen Zuschauern einen exzellenten Marktanteil von 19,8 Prozent. Bei der jüngeren Zuschauerschaft konnte das aktuelle Thema 0,87 Millionen Fernsehzuschauer begeistern und kam auf einen starken Marktanteil von 9,8 Prozent. Mit «Nord bei Nordwest – In eigener Sache» stiegen die Quoten sogar auf herausragende 22,5 Prozent, während die Sehbeteiligung bei den Jüngeren auf immer noch gute 8,0 Prozent fiel. Folglich begeisterte diese Sendung insgesamt 7,07 Millionen Menschen. Das Magazin «Kontraste» war etwas weniger beliebt und fesselte noch 2,83 Millionen sowie 0,41 Millionen Jüngere. Hier wurden annehmbare Quoten von 11,0 und 5,6 Prozent ermittelt. Ab 22.30 Uhr blieben schließlich noch 2,39 Millionen Interessierte für die «Tagesthemen» auf dem Sender, was dem Ersten solide Marktanteile von 11,1 und 7,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen bescherte.

Das ZDF schnitt ebenfalls gut ab und fuhr mit «Der Bergdoktor» hohe 19,3 Prozent Marktanteil bei einem Publikum von 6,07 Millionen Menschen ein. Bei den jüngeren Fernsehenden lag die Sehbeteiligung mit 0,75 Millionen Zuschauern bei starken 8,3 Prozent. Mit dem «heute journal» waren dem Sender weiterhin sehr gute 19,5 Prozent Marktanteil sicher. Somit wollten sich 5,07 Millionen Deutsche über das aktuelle Geschehen informieren, was auch bei den 14- bis 49-Jährigen für eine starke Quote von 9,0 Prozent sorgte. Auch die Talkshow «maybrit illner» war an diesem Abend sehr beliebt und lockte 3,60 Millionen Fernsehende insgesamt, was einen hervorragenden Marktanteil von 18,8 Prozent bescherte. Bei der jüngeren Zuschauerschaft wurde eine Reichweite von ebenso guten 7,9 Prozent gemessen.

Bei RTL fuhr in der Primetime «Der Lehrer» einen unterdurchschnittlichen Marktanteil von 6,9 Prozent ein. Folglich verfolgten nur 2,21 Millionen Zuschauer gespannt die Serie. In der Zielgruppe kam man allerdings auf starke 16,7 Prozent Marktanteil bei 1,52 Millionen Begeisterten. Im Anschluss punktete man mit zwei Folgen von «Sekretärinnen», wobei eine Folge von «Schwester, Schwester» eingeschoben wurde, nicht ganz so gut. Bei zwischen 1,48 und 1,20 Millionen Zuschauern blieben die Quoten im Laufe der Folgen zwischen 4,7 und 5,0 Prozent recht niedrig. Gute Marktanteile von 10,8 bis 12,2 Prozent wurden allerdings in der Zielgruppe gemessen. Sat.1 lag mit «Man lernt nie aus» etwas unter dem Senderdurchschnitt und hielt somit 1,39 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen. Bei den Werberelevanten kam eine bessere Quote von 8,8 Prozent heraus, denn hier interessierten sich immerhin 0,73 Millionen Menschen für den Film.

ProSieben lockte an diesem Abend die Zuschauer mit «Germany’s Next Topmodel». 1,82 Millionen verfolgten insgesamt Heidi Klums Suche nach dem diesjährigen Topmodel, woraus ein hoher Marktanteil von 6,0 Prozent resultierte. Mit starken 14,8 Prozent bei 1,29 Millionen jüngeren Zuschauern war die Sendung vor allem in der Zielgruppe ein Erfolg, wobei die Folge allerdings weniger beliebt war als die der vorherigen Woche. Im Anschluss hielt «red» noch 0,91 Millionen Menschen vor den Bildschirmen, so dass die Reichweite auf akzeptable 4,5 Prozent zurückging. Bei den Werberelevanten wurde eine recht durchschnittliche Sehbeteiligung von 10,1 Prozent bei 0,56 Millionen Fernsehenden ermittelt. Bei RTLZWEI lief in der Primetime zuerst eine Folge von «Hartes Deutschland » und im Anschluss eine Episode von «Sex Secrets». Diese Sendung schauten sich anfangs insgesamt 1,08 Neugierige an, was bei der jüngeren Zuschauerschaft eine hohe Sehbeteiligung von 7,1 Prozent bedeutete. Bei der folgenden Sendung blieben dem Sender bei 0,61 Millionen Fernsehenden immer noch eine recht gute Quote von 5,8 Prozent bei den Umworbenen.

Kabel Eins startete mit «Rosins Fettkampf» schlecht in die Primetime und faszinierte nur 0,67 Millionen Zuschauer bei einem mickrigen Marktanteil von nur 2,2 Prozent. Mit 3,7 Prozent lief es auch in der Zielgruppe nicht viel besser. Das «K1 Magazin» brachte nur eine leichte Verbesserung auf 2,8 Prozent bei 0,55 Millionen Fernsehenden. Ein immer noch mauer Marktanteil von 4,5 Prozent wurde so bei den Jüngeren ermittelt. VOX schnitt mit dem Film «Arrival» annehmbar ab, denn es schalteten 1,22 Millionen Interessierte ein. Daraus resultierten akzeptable 4,1 Prozent Marktanteil beziehungsweise 6,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/115694
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