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«Das Supertalent» startet gut und trotzdem schwach wie nie

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Mit weit weniger als vier Millionen Zuschauern lief die Talentshow deutlich schlechter als im Vorjahr an. Die Marktführung sicherten sich Dieter Bohlen und Co dennoch spielend leicht. Chris Tall steigerte die Quote spätabends sogar noch.

So stark lief der «Supertalent»-Auftakt in den Vorjahren

  • 2018: 4,02 Mio. (15,4% / 22,0%)
  • 2017: 3,85 Mio. (14,2% / 22,4%)
  • 2016: 4,13 Mio. (17,5% / 27,6%)
  • 2015: 4,47 Mio. (16,2% / 25,0%)
  • 2014: 4,96 Mio. (17,7% / 28,3%)
  • 2013: 4,80 Mio. (16,8% / 27,3%)
  • 2012: 6,34 Mio. (22,0% / 32,3%)
  • 2011: 7,34 Mio. (25,2% / 36,5%)
  • 2010: 7,43 Mio. (24,1% / 36,8%)
  • 2009: 6,73 Mio. (22,3% / 34,0%)
  • 2008: 3,88 Mio. (13,7% / 22,5%)
  • 2007: 4,42 Mio. (14,6% / 23,4%)
Zwölf Supertalente hat RTL in den vergangenen Jahren bereits gefunden, im Dezember werden es voraussichtlich 13 sein. Ein großer Quotenerfolg war die Sendung für den ausstrahlenden Sender bis zuletzt, nicht selten schauten «Das Supertalent»  in den vergangenen Staffeln mehr als vier Millionen Zuschauer. Etwas schwächer startete nun die 13. Staffel, in der neben Dieter Bohlen auch Bruce Darnell und Neuzugang Sarah Lombardi über die Eignung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer urteilen. Zum Auftakt der neuen Runde schalteten zur besten Sendezeit 3,27 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu RTL.

Für den Kölner Privatsender entsprach das der höchsten Reichweite einer Samstagabend-Show seit Ende April. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei starken 13,1 Prozent, womit man sich auf Platz zwei im Primetime-Ranking vorkämpfte. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es für eine Erstausstrahlung der Sendung in der langen Formatsgeschichte seit 2007 nur ein einziges Mal schlechter lief. Das war im Dezember 2017. Zum Staffelstart des «Supertalents» wurde sogar noch nie eine niedrigere Reichweite als in diesem Jahr gemessen.

Und dennoch beweist insbesondere ein Blick auf das junge Publikum, dass «Das Supertalent»  am Samstagabend noch immer in einer eigenen Liga spielt. Bei den 14- bis 49-Jährigen sicherte sich die Talentshow die unangefochtene Marktführung, 1,40 Millionen Jüngere reichten hier zu starken 20,5 Prozent. Der größte Verfolger der RTL-Show, in diesem Falle Das Erste, brachte es noch nicht einmal auf einen zweistelligen Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Hervorragend lief es für RTL auch nach der Talentsuche mit dem Bühnenprogramm «Chris Tall live! Und jetzt ist Papa dran», das ab 22.40 Uhr noch durchschnittlich 1,70 Millionen Zuschauer vor den Fernsehern hielt. Beim jungen Publikum steigerte sich der Marktanteil für die knapp zweistündige Ausstrahlung sogar um rund einen Prozentpunkt auf fantastische 21,6 Prozent. Keine TV-Sendung sicherte sich am gesamten Samstag eine höhere Quote beim jungen Publikum. Insgesamt standen für Chris Tall ordentliche 9,9 Prozent zu Buche. Kein Wunder, dass RTL angesichts solcher Primetime-Quoten den Samstag als Marktführer abschloss: 13,7 Prozent heimste der Sender in der Endabrechnung ein - über sechs Prozentpunkte mehr als das zweitplatzierte Erste holte.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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