US-Quoten

Trump lockt weniger Zuschauer an als Biden

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Am späten Abend interessierte der Parteitag der Republikaner knapp eine Million weniger Amerikaner im TV als der Parteitag der Demokraten vor einer Woche.

Nachdem die Demokraten vor einer Woche ihren Parteitag zur Einstimmung auf die Präsidentschaftswahlen im November abgehalten hatten, waren nun die Republikaner dran. Einstimmig wurde der amtierende US-Präsident Donald Trump als Kandidat der Republikaner für die kommende Wahl bestätigt. Dieses Ereignis wollten sich am Montagabend 4,87 Millionen Zuschauer auf den drei großen Networks ABC, NBC und CBS nicht entgehen lassen. Insgesamt schalteten damit 0,90 Millionen Fernsehende weniger ein, als für den Parteitag der Demokraten vor einer Woche. Den größten Anteil der Reichweite des Parteitags bekam wie schon vor acht Tagen ABC ab. Dort belief sich die Zuschauerzahl auf 1,80 Millionen. NBC bekam immerhin noch 1,68 Millionen für die Live-Übertragung ab. CBS musste sich mit deutlich weniger - nur 1,39 Millionen - begnügen. Für sich genommen waren allerdings alle drei Reichweiten nicht sonderlich hoch. Dementsprechend bescheiden sahen auch die Ratings bei den 18- bis 49-Jährigen aus. ABC und NBC sicherten sich maue 0,3 Prozent, CBS kam nur auf 0,2 Prozent - exakt die Werte aus der Vorwoche.

Neben dem Parteitag der Republikaner hatte der Abend noch ein weiteres Highlight zu bieten. Um 20 Uhr startete bei CBS die neue Staffel von «Love Island». Eigentlich sollte diese schon im Mai beginnen, wegen Covid-19 wurde sie aber um ein paar Monate verschoben, da die Produktion als Reaktion kurzfristig nach Las Vegas umgesiedelt werden musste. Die Premiere der zweiten Staffel verlief am Montag deutlich schwächer als die der ersten Staffel 2019. Statt 2,61 waren nur 1,94 Millionen Interessierte dabei. Das Zielgruppen-Rating fiel zum Start mit 0,4 Prozent nur leicht überdurchschnittlich aus. Im Juli 2019 wurden mit der ersten Folge noch 0,6 Prozent erreicht. So sicherte sich am Ende sogar NBC mit einem Rerun von «American Ninja Warrior» das höchste Rating in der Primetime. Dafür reichten 0,5 Prozent ab 20 Uhr. Insgesamt 2,54 Millionen Fernsehende verfolgten die Wiederholung. ABC war zu Beginn der Primetime ebenfalls gut unterwegs, da «Holey Moley» im Rerun 0,4 Prozent Rating bei den 18- bis 49-Jährigen generierte und 2,50 Millionen Fernsehende an den Sender band. Später rutschte «To Tell The Truth» mit einer alten Ausgabe allerdings auf 0,3 Prozent sowie 2,26 Millionen Zuschauer ab.

FOX zeigte zur besten Sendezeit den Kritikerliebling «The King’s Speech». Der Spielfilm brachte dem Network bei den klassisch Umworbenen allerdings nur maue 0,2 Prozent ein. Insgesamt versammelten sich 1,45 Millionen Zuseher für die Produktion. Bei den Werberelevanten befand sich damit CW an diesem Abend auf Augenhöhe. Denn «Whose Line Is It Anyway» und «Penn & Teller: Try This at Home» sicherten sich beide ebenfalls 0,2 Prozent. Die Gesamtreichweite lag mit 1,04 bzw. 0,97 Millionen allerdings noch etwas von FOX entfernt.

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