Wirtschaft

Quote – für wen sie wichtig ist…

Frauen sind gute Manager und ehrgeizig. Trotzdem kämpfen sie um die Jobs in Aufsichtsräten und Vorstandsetagen.

Die Zahl der Top-Managerinnen steigt nur langsam. Quote ist für Karriere-Frauen unverzichtbar wichtig und die Politik fordert immer wieder für mehr Unternehmen eine verbindliche Frauenquote. Die Festsetzung einer solchen Quote wird Quotenregelung genannt.

Quoten, Quoten, Quoten
Beim Fernsehen lassen sich die TV-Macher von den entscheidenden Einschaltquoten knechten und so manche Fernsehsendung wurde wegen „schlechter“ Quoten aus dem Programm geworfen. Aber: Eine Sendung mit guter Einschaltquote muss noch lange nicht gut sein. Die Fernsehquote verrät nichts über die Zufriedenheit der Zuschauer, sondern lediglich über die Zahl der Zuschauer. Eine Radioquote ist die Quotenregelung beim Rundfunk. Sie regelt, wie viele Anteile es von bestimmten Programmarten im Gesamtprogramm des jeweiligen Rundfunks geben muss. So wird gewährleistet, dass im Radio ökonomische oder/und kulturelle Zielaspekte auch nachhaltig erreicht werden.

Der Begriff Lesequote kommt aus der Marktforschung. Zeitungsverlage möchten anhand der Lesequote wissen, zu welchem Prozentsatz ein bestimmter Text von den Lesern im Durchschnitt gelesen worden ist. Da eine Quote als der Anteil an einer Gesamtheit definiert wird, ist sie in vielen Bereichen des Lebens wichtig. So gibt es in der Wirtschaft beispielsweise auch eine Exportquote, die den Anteil des Umsatzes aus Auslandsgeschäften wiedergibt. Das Gegenteil davon ist die Importquote.

Außerdem gibt es die Arbeitslosenquote, Aufklärungsquote, Ausländerquote, , Einsteigerquote, Erfolgsquote, Fehlerquote, Flüchtlingsquote, Geburtenquote, Kostenquote, Leerstandquote, Männerquote, Rekordquote, Schadenquote, Spitzenquote, Teilnahmequote, Unfallquote, Zulassungsquote und die Gewinnquote.

Lotto-, Gewinn- und Wettquoten
Als Gewinnquote wird der Anteil bezeichnet, der im Gewinnfall bei einem Glücksspiel oder einer Wette mit dem getätigten Einsatz des Spielers multipliziert und ausgezahlt wird.

Lottoquote – Hat ein Spieler beim Lotto die richtigen Zahlen angekreuzt und den richtigen Tipp erzielt, bekommt er einen Geldbetrag, der sich aus der Lotto-Gewinnquote ergibt. Zur Berechnung dieser Quote ist die Gewinneranzahl der einzelnen Gewinnklassen abhängig sowie die Gesamthöhe der zur Verfügung stehenden Gewinnsumme. Der Anteil der Gesamtgewinnsumme wird unter allen Gewinnern gleichmäßig aufgeteilt. Gewinnen nur wenige Lottospieler in einer Gewinnklasse, dann ist nicht nur die Lottoquote höher, sondern auch die Gewinnsumme für den einzelnen Spieler in seiner Gewinnklasse.

Feste Quoten - Sie werden von Buchmachern als fixed odds bei Sportereignissen angeboten und stehen bei Abschluss der Wette fest. Sie können nicht geändert werden. Die Wetten mit festen Quoten sind nicht nur bei Sportwetten sondern auch bei vielen Glücksspielen wie beispielsweise beim Roulette, Craps, Sic Bo oder beim Glücksrad zu finden.

Flexible oder variable Quoten - Wetten zu variablen Quoten werden anhand des Totalisator-Verfahrens bestimmt. Dieses Verfahren ist zur Bestimmung der Gewinnhöhe bei Sportwetten. Hier wetten die Spieler untereinander und nicht gegen einen Buchmacher, wie es bei Sportwetten mit festen Quoten der Fall ist. Die Gewinnquote steht bei Wettabschluss nicht fest, sie wird erst nach dem Wettereignis errechnet.

Wettquote - Sie wird vor jedem Wettereignis von den Bookies (Buchmachern) errechnet und bestimmt. Die Wettquote steht für die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Wettausgangs wie beispielsweise Sieg, Unentschieden oder Niederlage.

Ein Beispiel: In der Fußballbundesliga spielt Eintracht Frankfurt gegen Bayern München. Die Buchmacher sehen die Hessen wegen des Heimvorteils als Favoriten. Daraufhin schätzen sie die Wahrscheinlichkeit eines Sieges für die Eintracht auf 50 Prozent, für ein Remis auf 30 Prozent und für einen Bayern-Sieg auf 20 Prozent. Die Wettquoten wären dann 50 Prozent = 2.00, 30 Prozent = 3.33 und 20 Prozent = 5.00.

Wer wissen möchte, wie hoch sein Gewinn ist, der multipliziert die Wettquote mit seinem getätigten Einsatz. Bei 100 Euro Wettgeld wären das beim Tipp 2.00 = 200 Euro, beim Tipp auf Unentschieden = 333 Euro und beim Bayern-Sieg = 500 Euro. Im Internet werden Wettquoten einfach erklärt auf sportwette.net. Dort kann jeder Sportwetten-Interessierte alles Wichtige rund um Sportwetten und Buchmacher erfahren.

Wann quotentechnisch für die Abgabe eines Wettscheins der ideale Zeitpunkt gegeben ist, muss jeder selbst entscheiden. Denn es ist häufig auch davon abhängig, ob man auf das Außenseiter-Team oder den Favoriten wetten möchte. Erfahrungsgemäß sind bei den Sportwetten die Favoriten-Wettquoten kurze Zeit vor dem Spielbeginn sehr niedrig. Daher macht es Sinn so lange zu warten und manchmal ist es sogar ratsam, noch die erste Spielhälfte verstreichen zu lassen. Mit einer zu frühzeitigen Wettabgabe bindet man sich und bis zum Spielbeginn kann viel passieren: Witterungsverhältnisse, taktische Überraschungen oder Spielerausfälle.

Kurz-URL: qmde.de/94784
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