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«Der Traummann - Liebe ohne Grenzen»

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Die Dokusoap fuhr dank des starken Vorprogramms in aller Regel überzeugende Werte ein. Der ganz große Hit blieb allerdings erneut aus.

Der Montagabend ist bei RTL II wohl das dankbarste Terrain für eine Dokusoap. Insofern konnte sich «Der Traummann - Liebe ohne Grenzen» mit dem Sendeplatz seiner zweiten Staffel zufrieden geben, denn montags um 21:15 Uhr profitierte man erheblich von den nach wie vor überaus erfolgreichen «Geissens». Diese Unterstützung hatte das Format, welches mit seinem siebenteiligen ersten Durchgang im Juli und August 2012 noch einige Schwierigkeiten am Mittwoch zur besten Sendezeit hatte, allerdings auch nötig. Für die ganz großen Erfolge war man erneut nicht stark genug.

Zum Auftakt in die neue Ausstrahlungsperiode wartete man gleich mal mit einem zweistündigen «Spezial» auf, das am 21. April allerdings nach einer zweistündigen Ausstrahlung von «Die Geissens» allerdings erst ab 22:15 Uhr zu sehen war. Mit nur 0,87 Millionen Zuschauern wurde die bis dato niedrigste Reichweite in der Geschichte der Sendung ausgewiesen, der Marktanteil fiel mit 4,1 Prozent allerdings trotzdem ordentlich aus. Deutlich zu schwach schnitt man beim werberelevanten Publikum ab, wo nur 5,5 Prozent bei 0,49 Millionen Fernehenden möglich waren.

Einen sehr beachtlichen Erfolg legte man allerdings eine Woche später mit dem Beginn der regulären Staffel hin, den durchschnittlich 1,34 Millionen Menschen sehen wollten. Da man sich auch hier für eine knapp zweistündige Präsentation entschied, reichte dies für einen tollen Marktanteil von 4,9 Prozent. Dies entsprach dem höchsten Wert aller Zeiten, während bei den 14- bis 49-Jährigen starke 7,7 Prozent aus 0,83 Millionen resultierten. Allerdings sorgten Carmen und Robert Geiss auch für exzellente Voraussetzungen, die «Schrecklich glamouröse Familie» erzielte im Vorfeld sensationelle 10,6 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei einer Gesamt-Reichweite von 1,89 Millionen.

Im Mai ging es dann mit einstündigen Episoden weiter, was zunächst zu kleinen Einbußen führte. Die Zuschauerzahl blieb zwar mit 1,34 Millionen konstant, der Marktanteil sank aufgrund der höheren Gesamt-Fernsehnutzung klar auf 4,4 Prozent. Beim besonders stark umworbenen Publikum waren 7,1 Prozent bei 0,84 Millionen möglich, was vor allem insofern enttäuschte, als dass die Geissens zuvor mit 10,7 Prozent sogar noch einmal leicht zulegen konnten. Dieser Trend sollte auch in der dritten regulären Ausstrahlungswoche des selbsternannten Traummanns nicht abreißen, mit 4,7 und 7,8 Prozent bei 1,46 Millionen wusste dieser aber immerhin von den grandiosen Werten des Lead-Ins zu profitieren. Familie Geiss kam mit 6,7 und 11,8 Prozent bei 2,17 Millionen im Vorfeld nämlich auf die höchsten Werte seit anderthalb Jahren.

An dieses Niveau konnte man danach nicht mehr anknüpfen. Am 19. Mai sahen nur noch 1,23 Millionen Menschen zu, wovon sich 0,76 Millionen in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen befanden. Die schwächsten Sehbeteiligungen auf diesem Sendeplatz gingen einher mit den schwächsten Marktanteilen, wobei man mit 4,1 und 6,6 Prozent noch immer auf ein solides Abschneiden zu verweisen hatte. Die letzte einstündige Ausstrahlung kam dann Ende des Monats wieder auf bessere 4,7 Prozent aller sowie 7,3 Prozent der umworbenen Konsumenten bei 1,44 Millionen Fernsehenden.

Im Durchschnitt verfolgten 1,36 Millionen Menschen die fünf «Der Traummann»-Folgen auf dem Sendeplatz um 21:15 Uhr, was einem sehr überzeugenden Marktanteil von 4,6 Prozent entsprach. Zum Vergleich: Im April kam RTL II nur auf 4,1 Prozent aller erreichbaren TV-Zuschauer ab drei Jahren. In der besonders wichtigen werberelevanten Zielgruppe wurde bei 0,84 Millionen Interessenten ein nicht minder respektabler Marktanteil von 7,3 Prozent verbucht, der immerhin um 0,7 Prozentpunkte oberhalb der Sendernorm lag. Immerhin noch 4,5 und 7,0 Prozent stehen zu Buche, wenn man die mäßigen Werte der Sonderausgabe im April mit in die Berechnung einfließen ließe. In jedem Fall liegt man oberhalb der ersten Staffel, die vor gut anderthalb Jahren nur auf 4,0 Prozent aller und 6,2 Prozent der jungen Konsumenten bei 1,05 Millionen zu verweisen hatte.

Wer nicht genug von «Der Traummann» bekommen kann, sollte am 2. Juni bereits um 20:15 Uhr RTL II einschalten: Dann gibt es gleich drei neue Folgen der Flirt-Soap zu sehen. Und Quotenmeter.de-Leser wissen bereits jetzt, dass sich die Sendeplatzverlegung für RTL II gelohnt hat.

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