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Auch Kandidaten raten jetzt bei «5 gegen Jauch»

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RTL hat weiter an dem Konzept der Spielshow gefeilt. Auch bei «Wer wird Millionär?» gibt es in Zukunft Regeländerungen.

Bereits am gestrigen Donnerstag stellte RTL sein neues Programm für die TV-Saison 2010/2011 vor und kündigte dabei auch neue Ausgaben der Spielshow «5 gegen Jauch» an. Die Sendung wird weiterhin von Oliver Pocher moderiert, an ihrem Konzept wurde aber nicht nur grob gefeilt. Die Details der grundlegenden Modus-Änderungen an dem Show-Konzept bei «5 gegen Jauch» sind jetzt bekannt geworden. Fünf Kandidaten werden auch in Zukunft gegen TV-Moderator Günther Jauch antreten, doch nun müssen sie auch selbst Fragen beantworten. „Wir wollten das Versprechen einlösen, das der Titel gibt“, erklärt RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger den Schritt zur Konzeptänderung.

Während die Kandidaten bislang Günther Jauch nur knifflige Fragen stellten, die überwiegend von Anderen eingesendet wurden und entsprechend entlohnt wurden, reicht das Zurücklehnen und taktische Geschick beim Fragenstellen nicht mehr aus. Wie Jauch müssen nun die Kandidaten selbst Fragen beantworten. Jauch hat eine Reihe von Jokern als einzige Hilfe, die fünf Kandidaten dürfen sich aber immerhin untereinander beraten. Dabei kann es sich bei Jauchs fünf Gegnern um Freunde, Familienmitglieder oder schlicht sich untereinander unbekannte Mitspieler handeln.

Die Regeländerung ist fast schon ein komplett neues Konzept. Doch war sie bitter nötig, hatte die Spielshow schon in den letzten Ausgaben eine Art „Abnutzungserscheinung“ offenbart. Die erste Ausgabe im September 2009 startete noch mit sensationellen 28,9 Prozent Marktanteil in der wichtigen Zielgruppe. Doch von Ausgabe zu Ausgabe, die zudem in unterschiedlichen Rhythmus ausgestrahlt wurden, sanken die Einschaltquoten bis auf zuletzt 16,8 Prozent Marktanteil der 14- bis 49-Jährigen, die in der letzten Show des abgelaufenen Fernsehjahres am 12. März gemessen wurden. Diesen Trend möchte RTL mit der Konzeptänderung stoppen. Oliver Pocher, der eigentlich bei Sat.1 unter Vertrag steht, zeigte als Moderator der Sendung sein wahres Talent. Diese Funktion kann er dank entsprechender Vereinbarungen weiter fortführen. Hergestellt wird die Sendung von Jauchs Produktionsfirma i&u TV in Köln.

Änderungen wird es aber auch bei «Wer wird Millionär?» von RTL geben. Doch sind die im Vergleich zu «5 gegen Jauch» eher marginal, so wird es nun leichter auf den heißen Stuhl in der Mitte des Studios zu gelangen. Denn die Auswahl-Runde, an der bislang zehn Kandidaten teilnahmen, wird künftig auf fünf verkleinert. So müssen die im Studio befindlichen Kandidaten nach dem langen Weg dorthin nur noch fünf Mitkonkurrenten ausstechen. Die Regeländerung greift mit den ersten Doppelfolgen im Herbst 2010.

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