In der Olympia-Hitliste lässt sich feststellen, dass in unserem Nachbarland besonders die alpinen Wettbewerbe beliebt sind. So befinden sich in den Top 10 mit dem Mannschafts- und Einzel-Skispringen lediglich zwei nichtalpine Sportarten. Das Mannschaftsspringen wurde von 1,220 Millionen TV-Zuschauern verfolgt (Platz 5) und erreichte einen Marktanteil von 42 Prozent. Im Einzel-Wettbewerb schalteten 1,091 Millionen Menschen ein (Platz 9) und bescherten dem ORF 1 damit einen Marktanteil in Höhe von 45 Prozent.
Auf Platz eins des Rankings befindet sich der zweite Durchgang des Riesentorlaufes der Herren vom 23. Februar. Dieser wurde von 1,305 Millionen Österreichern verfolgt, dies entsprach einem fantastischen Marktanteil von 56 Prozent. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei die Abfahrt der Herren (1,262 Millionen Zuschauer) und die der Damen (1,247 Millionen Zuschauer). Die Superkombination (Slalom) der Damen erreichte 1,227 Millionen Zuschauer und den vierten Rang in den Top 10. Der gleiche Wettbewerb der Männer kam auf 1,191 Millionen Zuseher und Rang sechs.
Elmar Oberhauser, Informationsdirektor des ORF, hob in einer Stellungnahme einen Punkt der Berichterstattung deutlich hervor: "Besonders erfreulich war, dass die Leistung unserer Kommentatoren und Kokommentatoren von Publikum und TV-Kritikern gleichermaßen honoriert worden ist." Trotz des Erfolges von Olympia: Die meistgesehenste Sendung im Monat Februar lief im ORF 2 und hatte überhaupt nichts mit Sport zu tun. Die Eröffnung des Wiener Opernballs kam am 11. Februar auf insgesamt 1,424 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei starken 58 Prozent.
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