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MDR bekommt neue Hauptdirektionsleiterin Fernsehfilm, Serie und Kinder

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Daniela Mussgiller wird die neue Hauptdirektionsleiterin Fernsehfilm, Serie und Kinder für den MDR.

Ab dem 1. Oktober 2021 übernimmt Daniela Mussgiller die Leitung der Hauptdirektion Fernsehfilm, Serie und Kinder im MDR. Dabei folgt sie Jana Brandt, die bereit seit Anfang des Jahres die MDR-Programmdirektion Halle leitet. In der Zwischenzeit wird die Aufgabe noch von MDR Programmdirektor Leipzig, Klaus Brinkbäumer übernommen, der die Hauptdirektion Fernsehfilm, Serie und Kinder kommissarisch führt. Künftig wird es aber an Mussgiller liegen, die Verantwortung für alle fiktionalen Angebote des MDR, wie unter anderem «Polizeiruf 110» und «Tatort» sowie Hauptserien im Ersten oder der ARD wie «In aller Freundschaft» oder «Charité» zu tragen.

Daniela Mussgiller selbst sagt dazu: „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen beim MDR. Mich erwarten dort engagierte, kluge und von mir sehr geschätzte Kolleginnen und Kollegen, die tolle Programme verantworten. Gemeinsam wollen wir die fiktionalen Angebote für Erwachsene und Kinder linear und non-linear weiterentwickeln, regionale Talente fördern und vor allem Geschichten erzählen, die für die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen von Bedeutung sind.“

Die 47-Jährige blickt schon auf eine lange und erfahrene Karriere als Redakteurin zurück: Nach ihrem Diplom-Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München war sie schon 2001 beim NDR als Redakteurin und stellvertretende Leiterin für Film, Familie und Serie tätig. In ihrer langen redaktionellen Betreuung von Fernseh-, Kino- und Debutfilmen war sie auch maßgeblich an der Entwicklung von Filmreihen, wie «Tatort» oder des Rostocker «Polizeiruf 110» mit Annecke Kim Sarnau und Charly Hübner beteiligt. Des Weiteren betreute sie auch andere Produktionen aus Mecklenburg-Vorpommern, wie beispielsweise «Anderst schön». Nun möchte sie Wert darauf legen, die Prägung der Menschen in Ostdeutschland und auch ihre Geschichten, Gefühle und Erfahrungen sowie die Veränderung und Brüche der letzten 30 Jahre in filmische Erzählungen zu überführen.



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