VOD-Charts

Quartals-Charts: «Vikings» dominierten das erste Quartal

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In den Top10 der ersten drei Monate fehlen Titel wie «The Mandalorian», «The Crown» oder «WandaVision».

Das erste Quartal des Jahres ist vorbei, es wird Zeit eine erste Zwischenbilanz im Jahr 2021 für den Streamingmarkt zu ziehen. Es war schließlich allerhand geboten und Serien wie «Bridgerton» und «WandaVision» dominierten die Schlagzeilen. Letztere Show aus dem Hause Disney+ ist allerdings gar nicht vertreten. Auch die großen Erfolge wie «The Mandalorian» und «The Crown», die Ende des vergangenen Jahres die Charts dominierten finden sich zwischen Januar und März nicht auf den Spitzenplätzen wieder. Aber der Reihe nach: Platz zehn belegt die Comedy-Serie «Brooklyn Nine-Nine» mit einer Bruttoreichweite von 24,1 Millionen. In den wöchentlichen Charts schafften Andy Samberg und Co. sogar zweimal den Sprung an die Tabellenspitze.

Nicht einmal am Platz an der Sonne war «How to Get Away with Murder» vertreten, das aber dennoch auf dem neunten Platz in dieser Liste rangiert. Mit 25 Millionen Aufrufen sollte man bei Netflix mehr als zufrieden sein, immerhin gab es sein 9. November 2020 keine neuen Folgen der Krimiserie. Apropos Krimiserie, apropos keine neuen Folgen seit Sommer 2020. Rang acht schnappt sich «The Blacklist» mit 26,6 Millionen Klicks. An den 30 Millionen Aufrufen kratzte derweil «Lupin». Die Serie debütierte Anfang Januar bei Netflix und kam bis zum 31. März auf 29,3 Millionen Abrufe. Einmal reichte es sogar für die Spitze der Charts.

Auf dieses Lob muss «The Walking Dead» verzichten, trotzdem knackte die Zombie-Serie die 30 Millionen und erzielte eine Reichweite von 30,8 Millionen. Insgesamt viermal sicherte sich das Teenie-Drama «Riverdale» die Tabellenführung der VOD-Charts. In der Quartalsrangliste reichte es mit 32,2 Millionen Aufrufen allerdings „nur“ zu Platz fünf. Ebenfalls noch weiter oben hätte man «Bridgerton» vermuten können, das britische Drama schnappte sich im Laufe des Jahres zweimal den ersten Platz und hielt sich lange Zeit in den deutschen Netflix-Top10. Gestartet war man allerdings schon Ende Dezember 2020, was wohl die ein oder andere Million für diese Wertung kostete. Insgesamt verzeichnete man 32,5 Millionen Abrufe.

Die Medaillen-Plätze starten mit «Grey’s Anatomy», das auf 33,1 Millionen Zuschauer in den ersten drei Monaten des Jahres kam. Silber geht an die Sitcom «The Big Bang Theory», die auf 34,4 Millionen Abrufe kommt. Neben den kürzeren Episodenlängen hat die Sendung vor allem den Vorteil, sowohl bei Amazon Prime Video, Netflix und TV Now zum Abruf bereit zu stehen. Ähnlich ergeht es auch «Vikings», das bei Joyn sowie den beiden amerikanischen Streamingdiensten zur Verfügung steht. Kurz vor dem Jahreswechsel erschien der zweite Teil der sechsten und letzten Staffel des Historiendramas. Diese und andere Folgen kamen auf eine Bruttoreichweite von 40,2 Millionen im ersten Quartal und bescherten den Männern aus Kattegat die Goldmedaille.

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