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Chemnitz-Debatte: «Dunja Hayali» holt zweitbesten Wert bei den Jungen

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Insgesamt hat der einmal pro Monat gezeigte Talk weiterhin ziemlich viel Luft nach oben.

Dunja Hayali

"Ich sprach an diesem Tag mit vielen Anhängern von "Pro Chemnitz" und der AfD. Das war anstrengend, schon wegen des Tonfalls. Klar, als ZDF-Reporterin stehe ich bei den Leuten für alles, was sie an Medien kritisieren. Vermeintlich einseitige Berichterstattung und Parteinahme für linke Politik. Ich versuche es wie immer mit Sachlichkeit. Und doch bleibt es mühsam. Es ist nicht leicht, gegen die "Wir sind das Volk"- und "Weg mit den Staatsmedien"-Rufe anzukommen."
Auf heute.de gibt es den kompletten Text.
ZDF-Moderatorin Dunja Hayali über ihre Erlebnisse bei Dreharbeiten am Wochenende in Chemnitz
Was passiert da gerade in Chemnitz? Woher kommt die Wut? Und wird der feige Mord an einem Deutschen von den Rechtsorientierten nur als Möglichkeit genutzt, um zu hetzen? Diese und andere Fragen diskutierte ZDF-Moderatorin «Dunja Hayali» am Mittwoch ab 22.45 Uhr unter anderem mit AfD’s Jörg Meuthen, aber auch mit Musiker Samy Deluxe. Das Ergebnis: Bei den 14- bis 49-Jährigen kam der 50-Minütige Live-Talk auf 6,9 Prozent Marktanteil und somit den zweitbesten Wert der Sendungshistorie. Die zwei Ausgaben, die 2018 zuvor liefen, waren mit 4,4 sowie 3,2 Prozent deutlich weniger gefragt.

Auch insgesamt legte die Produktion zu. Am Mittwochabend schauten nun 1,39 Millionen Menschen zu, 0,28 Millionen mehr als Anfang August. «Dunja Hayali» läuft einmal im Monat – die nächste Ausgabe ist nun für den 3. Oktober, dann schon um 22 Uhr, angekündigt. Pro Sendung wird ein übergeordnetes Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und auch in längeren Filmbeiträgen beleuchtet.

Im Anschluss an Hayalis Talk holte «Markus Lanz» 11,2 Prozent Marktanteil insgesamt und sechs Prozent bei den Jungen. Zuvor war eine neue «Auslandsjournal»-Folge zu sehen, die 2,09 Millionen Menschen insgesamt (10,3%) in ihren Bann zog und bei den Jungen mit 7,7 Prozent erfolgreich abschnitt. In diesem Jahr liefen bis dato nur acht Episoden des Formats stärker bei den 14- bis 49-Jährigen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/103584
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