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«Jack and the Giants» setzt Warners Pechsträhne fort

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Nicht nur das Einspielergebnis des Abenteuermärchens «Jack and the Giants» bereitet den Warner Studios derzeit wohl Kopfschmerzen. In letzter Zeit läuft es nicht ganz so rund für das Traditionsunternehmen. Nun liegen alle Hoffnungen auf den großen Sommerblockbustern.

Fast tendiert man zu der Äußerung, es vorausgeahnt zu haben. Die Parallelen zwischen Warners «Jack and the Giants» und Disneys «John Carter», der im Frühjahr des vergangenen Jahres einen historischen Flop in der Geschichte des Mäusekonzerns markierte, sind einfach zu groß. Die moderne Interpretation des Märchens „Hans und die Bohnenranke“ entwickelte sich nicht nur hierzulande zum Kassengift, sondern konnte auch auf internationalem Parkett nicht mit einem herausragenden Einspiel punkten. Ersten Schätzungen zufolge belaufen sich die endgültigen Kosten für das von Bryan Singer realisierte Projekt auf rund 140 Millionen Dollar.

Für Warner ist «Jack and the Giants» derzeit jedoch nicht das einzige Sorgenkind. Auch Filme wie «Gangster Squad», der Actioner «Shootout – Keine Gnade», der gerade mal ein Fünftel seiner Produktionskosten wieder einspielte, und der erst dieses Wochenende in Deutschland gestartete «Der unglaubliche Burt Wonderstone» blieben in den USA weit hinter den Erwartungen zurück. Vor allem an der Zaubererkomödie und der ebenfalls eher mau angelaufenen Romanverfilmung «Beautiful Creatures», liegt es nun, einen ersten Wendepunkt in dieser Misere zu markieren, bevor die Studios im Sommer mit drei weiteren, großen Blockbustern daherkommen.

Zum einen lässt Warner im Mai endlich den finalen Part der Comedy-Trilogie «Hangover» auf die internationalen Leinwände los, der für die Studios einen sicheren Kassenschlager darstellen dürfte, wenngleich es der Streifen mit einer ernst zu nehmenden Konkurrenz, bestehend aus «Iron Man 3» und «Star Trek into Darkness» aufnehmen muss. Dagegen dürfte es die Romanverfilmung «Der große Gatsby» schon schwerer haben, in welcher Brancheninsider bereits den nächsten Warner-Flop sehen. Spätestens Ende Juni jedoch heißt es sicherlich Aufatmen: Dann nämlich setzt das Traditionsunternehmen alle Hoffnungen in den einzig wahren Superhelden «Man of Steel», von dem sich Warner einen ebensolchen Hype erhofft, wie ihn zuletzt die von Christopher Nolan ins Leben gerufene «Batman»-Trilogie auslöste.

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