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«Goldener Kompass» verhilft Kerner zu Top-Werten

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Endlich: Johannes B. Kerner kann über eine Sat.1-Quote jubeln. Damit das passierte, benötigte der Journalist allerdings ein bärenstarkes Vorprogramm.

Lange Gesichter bei kabel eins und ProSieben, ein Lächeln aber beim neuen Sat.1-Chef Andreas Bartl. Der kann mit den Ergebnissen des Bällchensenders voll und ganz zufrieden sein. Die Primetime am Donnerstag lief so, wie man es sich vorstellt. Zwei Tage vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele setzte der Privatsender auf den vielleicht attraktivsten Film, den man seit Langem am Donnerstag sendete. Ab 20.15 Uhr ging «Der goldene Kompass» auf Sendung und wurde in der Zielgruppe mit deutlichem Abstand Marktführer. Auch insgesamt lief es mit 4,93 Millionen Zuschauern ab drei Jahren (15,5 %) richtig gut.

Man übertrumpfte beispielsweise den ARD-Film «Männer lügen nicht», der auf durchschnittlich 4,71 Millionen Zuseher ab drei Jahren kam. Bei den 14- bis 49-Jährigen lockte Sat.1 mit dem Streifen durchschnittlich 3,11 Millionen Zuschauer vor die TV-Geräte. «Countdown», am Donnerstag Platz zwei belegend, hatte durchschnittlich 2,06 Millionen werberelevante Zuschauer. Sat.1 kann sich so über sehr starke 24,8 Prozent Marktanteil freuen. Fast jeder Vierte junge Zuseher entschied sich zur besten Sendezeit also für den Bällchensender.

Wegen des starken Lead-Ins konnte Johannes B. Kerner, dessen Magazin ab 22.25 Uhr auf Sendung ging, die Quote eigentlich gar nicht versemmeln. In der Tat gelang dem Sat.1-Neuzugang dann auch die beste Reichweite, die er bislang mit «Kerner» erzielte. Im Schnitt verfolgten 1,89 Millionen Menschen sein Format – bei allen wurden 10,4 Prozent Marktanteil gemessen. Erstmals kam Johannes B. Kerner zudem ganz locker auf Werte oberhalb des Senderschnitts. Bei den Werberelevanten wurden 13,4 Prozent Marktanteil gemessen. Darauf wird man nun aufbauen müssen. Das wird in den kommenden Wochen – vor allem an Fußballtagen, wenn Kerner erst gegen 23.45 Uhr beginnt, nicht immer gelingen. Ein positiver Trend muss allerdings, wie in den zurückliegenden Wochen, weiterhin erkennbar sein.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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