Primetime-Check

Donnerstag, 11. April 2019

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Wie schlug sich die Eintracht bei RTL? Musste «GNTM» unter der neuen Konkurrenz einstecken? Auf wie viele Zuschauer durfte 007 hoffen? Das alles und mehr im Primetime-Check…

Der Zuschauermagnet Fußball schlug wieder zu. Eigentlich ist Nitro in dieser Europa-League-Saison für die Übertragungen des Wettbewerbs zuständig. Dank des starken Abschneidens der Eintracht aus Frankfurt entschied sich RTL allerdings dazu, die Viertelfinalpartien gegen Benfica ins Programm zu nehmen. Auf dem großen Sender sicherte sich «RTL Fußball – UEFA Europa League» mit den 90 Minuten mit 1,65 und 1,38 Millionen Zuschauern die höchste Reichweite des Abends im jungen Publikum. Auch insgesamt schlugen sich die beiden Halbzeiten mit 4,42 und 4,19 Millionen Zuschauern eindrucksvoll. Die erste Halbzeit ergatterte dabei Marktanteile von überragenden 14,5 Prozent insgesamt und starke 17,7 Prozent bei den Klassisch-Umworbenen. In der zweiten Hälfte stiegen die Anteile trotz der schlechten Aussichten der Eintracht auf 17,7 und 18,4 Prozent an. Für die Highlights danach wurden noch bärenstarke 19,2 Prozent in der Zielgruppe gemessen. Schon für die Vorberichterstattung schalteten um 20.15 Uhr insgesamt 2,78 Millionen Fußballfans ein. Die Sehbeteiligungen mussten sich mit 9,1 und 12,3 Prozent noch etwas aufwärmen.

Das Erste setzte dem «RTL Fußball» an diesem Abend einen Krimi entgegen. Mit «Kommissar Dupin – Bretonische Geheimnisse» holte sich die ARD sogar mit 4,63 Millionen knapp die höchste Gesamtreichweite des Abends. Für den Krimi wurde ein Marktanteil von 15,3 Prozent ermittelt. Beim jungen Publikum viel die Bilanz mit 0,52 Millionen Zusehern und 5,7 Prozent des Marktes allerdings mau aus. Mit «Kontraste» (2,10 Millionen) verlor Das Erste im Anschluss über die Hälfte der Zuschauer. Nur noch 7,7 Prozent Marktanteil sprangen heraus. Zu später Stunde blieben den «Tagesthemen» sogar nur noch 6,7 Prozent. Das ZDF bediente sich an diesem Abend erneut an der «Gipfelstürmer»-Reihe. «Gipfelstürmer – Das Berginternat» kam zur besten Sendezeit auf durchschnittliche 3,75 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und der Marktanteil lag bei 12,4 Prozent. Den selben Wert hielt auch das «heute journal» mit 3,40 Millionen Interessierten im Anschluss. Für «maybrit ilner» blieben zu später Stunde noch 2,02 Millionen Menschen dran. Die Sehbeteiligung lag zum Abschluss bei dürftigen 9,7 Prozent.

Normalerweise darf sich donnerstags Modelmama Heidi über die höchste Sehbeteiligung bei den 14- bis 49-Jährigen freuen. Bekannterweise trug diesen Titel am vorigen Tag die Europa League bei RTL davon. «Germany’s next Topmodel» fand mit 2,15 Millionen Zuschauern, davon 1,54 Millionen aus der Zielgruppe, aber trotzdem ein großes Publikum. Mit Thomas Hayo als Gastjuror sicherten sich die Topmodels eindrucksvolle 17,6 Prozent des Marktes bei den Klassisch-Umworbenen und lag damit nur knapp hinter dem Fußball. Im Anschluss machte auch «red.» (0,76 Millionen) mit 12,9 Prozent noch immer eine gute Figur. Bei Sat.1 verlief der Donnerstag ziemlich eintönig. Die Zuschauer erwartete ein «Criminal Minds»-Marathon. Die drei Folgen in der Primetime kamen dabei auf Reichweiten zwischen 0,47 und 0,87 Millionen junge Zuschauern. Die Sehbeteiligungen lagen bei unspektakulären 9,8 Prozent, 7,6 Prozent und 6,8 Prozent. kabel eins setzte an diesem Abend wieder auf die Realityreihe «Ab ins Kloster!». Die dritte Folge der Serie verbuchte zur besten Sendezeit solide 0,50 Millionen Zuschauer und 5,6 Prozent in der werberelevanten Gruppe. Das «K1 Magazin» interessierte ab 22.15 Uhr noch 0,35 Millionen Wissbegierige und die Sehbeteiligung rutschte auf 5,2 Prozent ab.

Bei VOX verkörperte an diesem Abend Daniel Craig den berühmten Agenten mit der Doppelnull. «James Bond 007: ein Quantum Trost» kam zur besten Sendezeit auf gute 0,71 Millionen Zuschauer und acht Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Im Anschluss sicherte sich der Bond-Klassiker «Leben und sterben lassen» mit Roger Moore noch solide 7,6 Prozent Marktanteil. Für die Dokusoap «Mensch Polizist – mein Leben in Uniform» wurden bei RTL II 6,7 Prozent Marktanteil und 0,60 Millionen Zuseher bei den Klassisch-Umworbenen gemessen. Zu später Stunde blieben noch 0,42 Millionen junge Zuschauer für «Der Jugendknast» dran. Die Problemjugendlichen sicherten sich zum Abschluss eine ordentliche Sehbeteiligung von 6,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/108596
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