Primetime-Check

Freitag, 26. Juni 2026

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Alle Augen nach Mainz zum Fußball - dafür ein Krimi im Ersten. Privat gibt es Filme, zwei Shows und eine kleine Portion Crime-Serie. Wer sichert sich den letzten Primetime-Sieg im Juni?

Der Abschluss der Arbeitswoche gehörte ganz klar dem Zweiten. Der Mainz-Sender übertrug ab 20:15 Uhr die Vorberichte der Partie «Norwegen - Frankreich» der «FIFA Fußball-Weltmeisterschaft». Das lud bereits einen signifikanten Teil der TV-Landschaft ein - es kamen im Schnitt 2,66 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zusammen, was dem ZDF eine Quote von 15,1 Prozent einspielte. Den 14- bis 49-Jährigen konnten indes 0,59 Millionen Zuschauer zugesprochen werden, was gleichermaßen schöne 23,7 Prozent blockierte. Ab 21 Uhr ging es dann in die erwähnte Partie «Norwegen - Frankreich». Das steigerte das Interesse und damit die Reichweiten auf 7,39 Millionen insgesamt, 1,91 Millionen konnten den 14- bis 49-Jährigen zugeteilt werden. Damit ergaben sich starken 38,6 Prozent am Gesamtmarkt und 52,2 Prozent am Markt der Jüngeren.

Das Erste versuchte den Konter mit «Nord bei Nordost - Westend» und erreichte starke 3,18 Millionen Zuschauern sowie 0,12 Millionen Jüngere. Die Marktanteile lagen bei 16,8 und 3,7 Prozent. Ab 21:45 Uhr sank die Gesamtreichweite auf 1,95 Millionen Zuschauer, jedoch steigerten sich die Jüngeren auf 0,14 Millionen - damit gingen die Quoten auf 10,8 und 3,9 Prozent. Sat.1 sollte mit «99 - Wer schlägt sie alle?» die Shows des Abends einläuten. 0,58 Millionen Zuschauern gehen klar in Ordnung, hier lag der Marktanteil bei 3,1 Prozent. Die Zielgruppe holte sich ebenfalls 3,1 Prozent, dafür brauchte es 0,10 Millionen Umworbene. Mit wiederum 0,76 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 4,6 Prozent schaffte es «Die Ultimative Chart Show - Die erfolgreichsten Dauerbrenner» zu RTL. 14- bis 49-jährige Fernsehzuschauer konnten 0,13 Millionen gemessen werden, hier ergaben sich 4,3 Prozent Anteil am Markt. Das Show-Duell ging damit klar nach Köln.

In Unterföhring wollte es ProSieben hingegen mit einem Spielfilm probieren - «Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem» ging in das Rennen und rauschte direkt in die Bande. Es folgten lediglich 0,11 Millionen Zuschauer und damit schreckliche 0,6 Prozent des gesamten TV-Marktes. In der Zielgruppe sah es mit 1,4 Prozent Marktanteil bei 0,04 Millionen Werberelevanten ebenfalls schlimm aus. RTLZWEI zeigte «Der letzte Tempelritter» und erreichte deutlich erbaulichere 0,46 Millionen Zuschauer und somit einen Marktanteil von 2,4 Prozent. Die klassische Zielgruppe fuhr mit 2,2 Prozent und 0,07 Millionen auf.

VOX und Kabel Eins setzten indes auf «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» und «Navy CIS». Mit der Crime Serie ergaben sich beim Classics-Sender 0,40 Millionen Zuschaer und 2,2 Prozent Marktanteil, die Quote der werberelevanten Zuschauer lag mit 0,03 Millionen bei nur 1,2 Prozent. «Die Auswanderer» bei VOX hielten mit 0,39 Millionen Zuschauern nur 2,0 Prozent des Marktes, immerhin kamen 0,05 Millionen Werberelevanten auf dennoch schlimme 1,6 Prozent am entsprechenden Markt.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/173082
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