Der Medienkonzern Axel Springer stellt sein internationales Reporter-Netzwerk neu auf und setzt dabei auf Jan Philipp Burgard. Der Journalist wird künftig als Global Reporter mit Sitz in Tel Aviv über den Nahen Osten berichten. Seinen neuen Posten soll er antreten, sobald er sich vollständig von einer schweren Herzoperation erholt hat.Burgard bringt eine umfangreiche internationale Erfahrung mit. Als Producer im ARD-Studio Washington begleitete er bereits 2008 den politischen Aufstieg von Barack Obama und verfasste später seine Dissertation über dessen Wahlkampf. Nach Stationen bei den «Tagesthemen» sowie als Reporter für NDR und ZDF arbeitete er unter anderem als persönlicher Referent des damaligen WDR-Intendanten Tom Buhrow. Es folgte eine Tätigkeit bei der «Tagesschau», bevor er 2017 als USA-Korrespondent der ARD nach Washington ging und dort bis 2020 auch stellvertretender Studioleiter war.
Im Anschluss wechselte Burgard in die Mediengruppe WELT, wo er zunächst die Planungsredaktion leitete und später Chefredakteur für TV und Bewegtbild wurde. Anfang 2025 übernahm er schließlich als Nachfolger von Ulf Poschardt die Chefredaktion der WELT, zog sich jedoch Anfang 2026 aus gesundheitlichen Gründen zurück. Kurz darauf wurde bekannt, dass er sich aufgrund einer schweren Erkrankung an der Hauptschlagader operieren lassen musste.
Burgard folgt nun auf Constantin Schreiber, der weiterhin als Global Reporter tätig bleibt, seinen Fokus jedoch verändert. Ab dem 1. Mai wird sich Schreiber verstärkt auf Podcast-Formate konzentrieren und damit die Content-Creator-Initiative von Axel Springer unterstützen. Aus familiären Gründen wird er künftig von Deutschland aus arbeiten.







Christophe Pinard-Legry rückt in CANAL+-Führung auf

Personalsachbearbeiter Fleet (m/w/d)
1. Aufnahmeleitung im Bereich Reality (m/w/d)




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