Mit «Return to the Moon» widmet sich die Wissenschaftsreihe Nova einem der ambitioniertesten Raumfahrtprojekte der Gegenwart: dem Artemis-Programm von NASA. Die einstündige Dokumentation feiert am 15. April Premiere beim US-Sender PBS und begleitet die Rückkehr bemannter Missionen zum Mond – mehr als 50 Jahre nach Apollo.Im Zentrum steht die aktuell laufende Mission Artemis II. Erstmals seit Jahrzehnten sollen wieder Astronauten den Mond umrunden – ein rund zehntägiger Flug, der die Crew weiter ins All bringt als jede bemannte Mission zuvor. Die Doku zeigt nicht nur spektakuläre Aufnahmen aus dem All, sondern auch die jahrelangen Vorbereitungen am Boden: Training, Technik und die enormen Risiken der Raumfahrt.
Besonderes Augenmerk liegt auf den technischen Herausforderungen. Die neue Schwerlastrakete SLS (Space Launch System) gilt als leistungsstärkste Rakete, die NASA je gebaut hat. Gleichzeitig stellt sie Ingenieure vor enorme Probleme – etwa bei der Lagerung von extrem gekühltem Wasserstoff oder beim Hitzeschutz der Orion-Kapsel, die beim Wiedereintritt Temperaturen von rund 2.700 Grad Celsius standhalten muss.
Die Mission ist Teil eines größeren Plans: Mit Artemis will die NASA nicht nur erneut Menschen auf den Mond bringen, sondern langfristig eine dauerhafte Basis errichten – als Sprungbrett für spätere Flüge zum Mars. Anders als beim Apollo-Programm geht es also nicht um Prestige, sondern um nachhaltige Präsenz im All. Die Dokumentation liefert damit nicht nur spektakuläre Bilder, sondern auch eine Einordnung der historischen Dimension: Artemis könnte die Raumfahrt ähnlich prägen wie einst die Mondlandung – diesmal jedoch mit Blick auf eine dauerhafte Zukunft jenseits der Erde.







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