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Großer Kino-Flop bei ProSieben zweistellig

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Mit der Premiere von «A Sound of Thunder»  konnte der Sender am Freitagabend akzeptable Marktanteile erzielen. Ein Horrorfilm überzeugte hingegen im Anschluss daran nicht mehr.

An den Kinokassen gab es im Jahr 2005 kaum einen Film, der eine solch heftige Bruchlandung hinlegte wie «A Sound of Thunder». Bei einem Produktionsbudget von rund 80 Millionen US-Dollar spielte der Film, der auf der Kurzgeschichte «Ferner Donner» von Ray Bradbury basiert, gerade einmal gut zehn Millionen wieder ein. Dementsprechend gering war lange Zeit das Interesse deutscher Fernsehsender, den Streifen ausstrahlen zu dürfen. Doch an diesem Freitagabend trauten sich die Programmverantwortlichen von ProSieben tatsächlich, den Science-Fiction-Streifen mit Ben Kingsley zu zeigen - und wurden dafür nicht bestraft. Immerhin 1,75 Millionen sahen den Film, der Marktanteil betrug somit gute 6,5 Prozent. In der besonders wichtigen werberelevanten Zielgruppe kam man auf annehmbare 10,3 Prozent bei 0,95 Millionen Filmfreunden.

Danach zeigte man zum zweiten Mal den Horrorfilm «Mirrors» , der noch im April des vergangenen Jahres immerhin auf 8,0 Prozent aller und 12,9 Prozent der jungen Zuschauer bei durchschnittlich 1,07 Millionen Zuschauer gelangte. Diesmal konnten sich nur 0,97 Millionen Menschen für die Co-Produktion aus Rumänien und den Vereinigten Staaten begeistern, mit 5,5 Prozent lag man inzwischen unterhalb des Senderschnitts. Bei den 14- bis 49-Jährigen generierte der Sender 9,4 Prozent bei 0,69 Millionen, auch hier rangierte man unterhalb der Norm.

Gewohnt gut lief es hingegen im Vorabend für «Galileo» , das ab 19:05 Uhr auf 1,42 Millionen Zuschauer kam. Damit gingen ordentliche 6,8 Prozent beim Gesamtpublikum einher, während bei den Jüngeren aus 0,89 Millionen ein Marktanteil von 13,0 Prozent resultierte. Im Tagesvergleich wurden dennoch nur mäßige 5,9 Prozent bei allen und 10,8 Prozent bei den jüngeren Zuschauern generiert, wobei man sich bei Letzteren nur RTL geschlagen geben musste.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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