Primetime-Check

Heiligabend, 24. Dezember 2010

von
Die Quoten an Heiligabend: gefragt waren Actionkracher und Komödien. Quotenmeter.de mit dem Überblick.

Vor noch wenigen Jahren stand die Weihnachtszeit für vielfältiges Programm, lang ersehnte Erstausstrahlungen und groß angekündigte Event-Movies. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet: Wiederholungen namhafter Spielfilme, denen man längst überdrüssig ist, bilden das besinnliche Programm an Heiligabend und den dazugehörigen Feiertagen. Das Erste setzte auf die Komödie «Der Nikolaus im Haus» und bewegte damit 2,85 Millionen Deutsche zum Einschalten, davon 560.000 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile beliefen sich auf 14,1 und 7,3 Prozent. «Jetlag – Oder wo die Liebe hinfliegt» hielt im Anschluss noch 1,38 Millionen insgesamt (6,4 Prozent) und 380.000 der jüngeren Fraktion (4,3 Prozent). Das Zweite Deutsche Fernsehen präsentierte «Weihnachten mit Marianne und Michael» und unterhielt damit 3,16 Millionen Menschen, was erfreulichen 15,2 Prozent Marktanteil entsprach. Die Sehbeteiligung der 14- bis 49-Jährigen fiel mit 400.000 bzw. 5,0 Prozent Marktanteil allerdings eher verhalten aus.

Privatsender RTL versuchte sein Glück erst mit B-Movie «Wintersonnenwende – Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts» und lockte damit 1,85 Millionen Bürger vor die Fernsehschirme. 1,16 Millionen Werberelevante waren mit von der Partie. Es wurden 9,0 Prozent und 14,8 Prozent Marktanteil eingefahren. Ab 22:00 Uhr fuhr man schwerere Geschütze auf: «Eraser» mit Arnorld Schwarzenegger in der Hauptrolle unterhielt 2,32 Millionen Personen (11,6 Prozent) - 1,39 Millionen im Alter von 14 bis 49 Jahren (16,0 Prozent). Auch Sat.1 punktete erst zu späterer Stunde mit «Stirb langsam»: 2,25 Millionen Menschen wollten Bruce Willis in seiner Paraderolle sehen, was 11,8 Prozent Marktanteil zur Folge hatte. Die Gruppe der Werberelevanten war mit 1,30 Millionen bzw. sehenswerten 15,3 Prozent vertreten. Im Vorfeld war «Verrückte Weihnachten» mit Tim Allen zudem eher recht als schlecht gelaufen. 950.000 14- bis 49-Jährige sahen zu, es wurden 12,0 Prozent Zielgruppenmarktanteil verbucht (insgesamt aber nur 7,3 Prozent).

ProSieben schlug «Die Brücke nach Terabithia», allerdings fanden lediglich 1,19 Millionen Deutsche Gefallen am Trip in das Fantasy-Reich (5,8 Prozent Marktanteil). Etwas besser ist das Bild bei den Werberelevanten: 780.000 sorgten hier für 10,0 Prozent. «Pans Labyrinth» fiel ab 22:00 Uhr sogar auf 760.000 14-bis 49-Jährige und 8,8 Prozent. Die Gesamtreichweite belief sich auf 1,11 Millionen bzw. 5,8 Prozent Marktanteil. Auf kabel eins fand «Der Name der Rose» 970.000 Zuschauer, davon 530.000 14- bis 49-Jährige. Es reichte für 4,7 bzw. 6,5 Prozent Marktanteil. RTL II schickte den Zeichentrick «Das letzte Einhorn» ins Rennen und begeisterte damit 770.000 Menschen (3,8 Prozent Marktanteil). 490.000 Werberelevante bescherten dem Sender 6,2 Prozent Marktanteil.

Ein Double-Feature bekam man auf VOX zu sehen: der Sender schickte erst den Klassiker «Kevin – Allein zu Haus» und anschließend dessen Fortsetzung «Kevin – Allein in New York» auf Sendung. Macaulay Culkin köderte 2,08 Millionen Deutsche. Für Teil zwei blieben dann noch 1,91 Millionen dran. Es standen 10,8 Prozent und 9,3 Prozent Marktanteil zu Buche. Bei der werberelevanten Zielgruppe handelte es sich um ein Publikum von 1,34 bzw. 1,07 Millionen. Das führte zu großartigen 15,7 und 13,4 Prozent Marktanteil.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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