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«Schwartz & Schwartz» muss Federn lassen, siegt aber trotzdem

von   |  2 Kommentare

Weniger Zuschauer als in den Vorjahren erreichten sie mit ihrem neuen Fall, aber immer noch sehr gut präsentierten sich die Ermittler im ZDF dennoch. Das Erste hatte mit seinem Filmprogramm mäßigen Erfolg.

Die dritte Folge des ZDF-Krimis «Schwartz & Schwartz» hat zwar mühelos den Tagessieg beim Gesamtpublikum eingefahren, Verluste gegenüber den ersten beiden Episoden aus den vorherigen beiden Jahren lassen sich aber nicht leugnen. „Wo der Tod wohnt“ wollten um 20.15 Uhr 5,21 Millionen Menschen ab drei Jahren wissen, das ist eine zweifellos nach wie vor hervorragende Reichweite. 17,5 Prozent Marktanteil kamen so zustande.

Aber: 2019 sahen noch 5,77 Millionen Zuschauer zu, 2018 sogar 5,86 Millionen – «Schwartz & Schwartz» hat also von Folge zu Folge Zuschauer verloren, wenn auch in sehr kleinen Schritten. Exakt eine halbe Million 14- bis 49-Jährige waren mit von der Partie, das bedeutete 6,7 Prozent Marktanteil. Zuvor lag die Quote hier bei 9,7 bzw. 9,6 Prozent.

«Die Chefin» unterhielt mit einem Wiederaufguss anschließend noch 4,78 Millionen Menschen, 16,9 Prozent betrug der Gesamtmarktanteil. Richtige Probleme hat das ZDF übrigens zeitweise in der Daytime gehabt: Das eigentlich bei ZDFneo beheimatete «Dinner Date» stellte um 15.15 Uhr einen neuen Negativrekord auf, nur 6,0 Prozent Marktanteil bei Allen bzw. 1,0 Prozent bei den Jüngeren wurden damit verbucht. «Bares für Rares» steigerte sich direkt danach auf viel bessere 12,6 Prozent bei den Älteren, von 0,84 Millionen auf 1,86 Millionen stieg die Reichweite. Mit 2,3 Prozent blieb die Trödel-Show beim jungen Publikum allerdings ebenfalls auf der Strecke.

Das Erste hat zur besten Sendezeit seinen Film «Familie Wöhler auf Mallorca» wiederholt, 3,3 Millionen Zuschauer sprach das an. Die Erstausstrahlung war im Februar 2019 noch auf 4,41 Millionen Zuseher gelangt. Unspektakuläre 11,0 Prozent Marktanteil waren diesmal drin, mehr als 5,5 Prozent waren bei den 14- bis 49-Jährigen nicht zu holen. «Küss die Hand, Krüger» rutschte im Anschluss auf 9,0 Prozent ab, auf 2,41 Millionen ging die Zuschauerzahl zurück.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/118570
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Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
Sentinel2003
24.05.2020 11:24 Uhr 1
Ich habe nach nicht mal 30 min. aufgehört, "Schwsrtz & Schwartz" zu gucken, war mir irgendwie echt zu blöd! Zumal mir immer mehr dieser nur "eine einzige Blick" von Nina Kunzendorf immer mehr auf den Keks geht: der fast schon "traurig, sehr ernste Blick", den Sie anscheinend nicht änderrn kann!!
Princeps
25.05.2020 08:51 Uhr 2
Klasse Doppelstandard, Sentinel. Kristen Stewart loben, bei Nina Kunzendorf so was kritisieren - dabei haben beide den gleichen (tollen) Stil des Schauspiels.

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