US-Quoten

Trotz magerer Konkurrenz: «Empire»-Finale kaum überzeugend

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Am Dienstag ging bei FOX die Drama-Serie «Empire» zu Ende. Das Finale der verkürzten sechsten Staffel stach allerdings kaum aus der Reihe heraus. Den Tagessieg holte sich ein Special über den Musiker Prince.

Erklärung Rating

In den USA wird die Einschaltquote auf zwei verschiedene Arten angegeben, wobei der Wert "Share" vergleichbar mit dem deutschen Marktanteil ist. Der Wert "Rating" gibt ebenfalls einen Prozentsatz an, allerdings ist die Bezugsmenge alle Haushalte, die die Möglichkeit haben das Programm zu verfolgen, egal ob das Empfangsgerät eingeschalten ist. Ein Rating von beispielsweise 1,0 sagt aus, dass 1% der 120,6 Millionen Fernseh-Haushalte in den USA das Programm verfolgt haben.
Anlässlich des vierten Todestags von Prince Rogers Nelson, besser bekannt unter dem Namen „Prince“, strahlte CBS am Dienstagabend ein zweistündiges Special zu Ehren des genialen Musikers aus. «Let’s Go Crazy: The Grammy Salute to Prince» verzeichnete ab 21 Uhr durchschnittlich 6,49 Millionen Musik-Fans vor dem Fernseher. In der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen wurde in beiden Stunden ein Rating von 1,0 Prozent gemessen. Zuvor flimmerte eine alte Folge «NCIS» über die heimischen Bildschirme, die auf ordentliche 0,7 Prozent bei den Jüngeren kam. Die Reichweite betrug da noch 7,66 Millionen Krimi-Freunde.

Bei FOX ging zeitgleich zum Prince-Special die Drama-Reihe «Empire» zu Ende. Die finale Staffel, die eigentlich über 20 Folgen gehen sollte, ging wegen Produktions-Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Krise mit Ausgabe 18 zu Ende. Insgesamt verfolgten 2,94 Millionen Zuschauer die Episode mit dem Titel „Home is on the Way“. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies eine Steigerung von 300.000 Sehern. Damit sticht der Abschluss der sechsjährigen Sendung nur unwesentlich vom Rest der Staffel hervor, trotz der überschaubaren Konkurrenz an diesem Abend. Bei den Klassisch-Umworbenen wurden 0,8 Prozent registriert, ein geteilter dritter Platz im Staffel-Ranking. Wie bei CBS lief ab 20 Uhr alte Ware in Form von einer Folge «The Masked Singer», deren Rating bei 0,5 Prozent lag.

Als einziger Sender setzte The CW den gesamten Abend über auf Neuware. Den Anfang machte dabei «The Flash» vor einem 1,12-millionenköpfigen Publikum. Das Rating bei den Werberelevanten belief sich auf für das Kalenderjahr durchschnittliche 0,4 Prozentpunkte. «Legends of Tomorrow» halbierte diesen Wert im Anschluss und erreichte nur noch 0,67 Millionen Zuschauer – diesen Wert hatte auch die vorherige Episode erzielt. ABC begann seine Primetime mit vier Wiederholungen von «The Conners», «Bless This Mess», «Mixed-ish» und «Black-ish», ehe eine aktuelle Folge von «For Life» zu sehen war. Diese bestätigte nahezu das Ergebnis von vor sieben Tagen mit 2,17 Millionen Zusehern. Beim jungen Publikum sank der Wert wenig überraschend um 0,1 Punkte auf 0,4 Prozent. Die Wiederholungen zuvor bewegten sich auf ähnlichem Niveau, lediglich «The Conners» stach mit 0,6 Prozent etwas hervor.

NBC verzichtete gänzlich auf Neuware und versendete ausschließlich alte Folgen. Ein Re-Run-Doppel von «Elllen’s Game of Games» lockte zunächst solide 0,8, dann 0,7 Prozent der 18- bis 49-Jährigen an. Eine Wiederholung von «New Amsterdam» bescherte dem Sender mit dem Pfau dann noch 0,4 Prozent.

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