Wirtschaft

Corona: Discovery zieht Vorhersagen zurück

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Das amerikanische Unternehmen, das in Europa vor allem durch Eurosport bekannt ist, muss sich 500 Millionen US-Dollar leihen.

Die weltweite Corona-Pandemie könnte ein erstes Opfer fordern: Der Medienkonzern Discovery wird sich 500 Millionen US-Dollar leihen, um weiterhin über genügend Barmittel zu verfügen. Das Unternehmen, das in Deutschland unter anderem DMAX und Eurosport betreibt, muss sich wie viele andere Sender durch die Corona-Krise kämpfen. Die Mutterfirma von Food Network, TLC und HGTV zog ihre bisherige Prognose für das Geschäftsjahr zurück.

„Am 12. März hat das Unternehmen 500 Millionen (…) in Anspruch genommen, um seinen Barmittelbestand zu erhöhen und seine Flexibilität angesichts der derzeitigen Unsicherheit über die Auswirkungen von Covid-19 zu maximieren“, teilte das Unternehmen am Dienstag der US-Börsenaufsicht mit. Der bereinigte Gewinn soll im dritten Geschäftsjahr zwischen 175 bis 200 Millionen US-Dollar liegen.

„Aufgrund der unbekannten Auswirkungen von Covid-19 auf die Finanzergebnisse des Unternehmens und der Ungewissheit in Bezug auf seine Dauer sowie der Auswirkungen der Verschiebungen der Olympischen Spiele 2020 zieht das Unternehmen seine Aussichten für das Geschäftsjahr 2020“, so Discovery. Neue Zahlen könne man aktuell nicht liefern.

Discovery hatte sich die Rechte der Olympischen Spiele zumindest in Europa exklusiv gesichert und Teile an nationale Sender weiter veräußert. Allerdings sind einige davon in öffentlich-rechtlicher Hand und sind deshalb werbeunabhängig von den Sportereignissen.

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