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«Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers»: Riesiger Start, und doch deutlich unter den Erwartungen

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Auf der einen Seite legt Episode IX den drittbesten Start des deutschen Kinojahres hin. Auf der anderen Seite bestätigt sich: «Star Wars» ist nicht weiter das mächtigste Franchise der Filmwelt.

Ab sofort können «Star Wars»-Fans nicht nur über den Inhalt von Episode IX streiten, sondern sich genauso sehr darüber streiten, was vom Startwochenende von Episode IX zu halten ist: «Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers» feierte einen Start, der fast alles andere in den Schatten stellt, was dieses Jahr ins Kino kam. Das ist riesig. Aber für die Nörgler da draußen bedeutet das auch: «Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers» bestätigt mit seinem Startwochenende, dass «Star Wars» nicht weiter das Massenphänomen im Kino ist, sondern sich mit einem „Ja, das ist auch äußerst erfolgreich" begnügen muss. In konkreteren Zahlen ausgedrückt: «Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers» lockte seit seinem Sonderstart am Mittwoch, den 18. Dezember, rund 1,71 Millionen Menschen in die deutschen Lichtspielhäuser.

Das bedeutete selbstredend mühelos die Nummer eins der aktuellen Kinocharts, allerdings ist dieses Ergebnis auch am unteren Ende der bei «Star Wars» stets sehr hohen Erwartungen anzusiedeln. Es ist zudem der zweitbeste 5-Tage-Start des Kinojahres («Avengers || Endgame» kam auf 2,13 Millionen Ticketverkäufe). Betrachtet man allein das reguläre Startwochenende, kam Episode IX laut 'Insidekino' auf 1,39 Millionen Dollar, das gleicht dem drittbesten Start des deutschen Kinojahres. «Avengers || Endgame» hatte einen 1,67 Millionen Menschen starken, regulären Start, «Die Eiskönigin II» einen Start in der Höhe von 1,43 Millionen eingelösten Eintrittskarten.

Zurück zum aktuellen Kinowochenende: «Die Eiskönigin II» sprach noch etwa 395.000 Menschen an, was dem Disney-Animationsmusical Silber einbrachte. Bronze holte sich derweil die Abenteuerkomödie «Jumanji – The Next Level», die laut 'Insidekino' auf zirka 300.000 Interessenten kam. Den Rest der Top Five bestückten Bora Dagtekins Komödie «Das perfekte Geheimnis» mit etwa 130.000 Filmfans und Paul Feigs «Last Christmas» mit rund 75.000 Kinogängerinnen und Kinogängern in Weihnachtsstimmung.

Kommende «Star Wars»-Filme und -Serien

  • «Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers» (Dt. Kinostart: 18. Dezember 2020)
  • «Star Wars: Clone Wars» (Neue Staffel auf Disney+, US-Start im Februar 2020)
  • «Star Wars»-Kinofilm eines noch nicht enthüllten Regisseurs (Dezember 2022)
  • «Rogue One»-Prequelserie (Disney+, Termin unbekannt)
  • Obi-Wan-Serie mit Ewan McGregor (Disney+, Termin unbekannt)
  • «Star Wars»-Filmtrilogie von Rian Johnson (Kinotermin unbekannt)
  • «Star Wars»-Film von Produzent Kevin Feige (Kinotermin unbekannt)
Auf der anderen Seite des großen Teichs startete «Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers» ebenfalls auf der Nummer eins: J. J. Abrams' Weltallabenteuer nahm in den USA und Kanada 175,50 Millionen Dollar ein. Wie in Deutschland legt Episode IX somit den drittbesten Start des Jahres hin. «Avengers || Endgame» kam zuvor mit 357,12 Millionen Dollar aus dem Startblock, Jon Favreaus «Der König der Löwen» mit 191,77 Millionen Dollar. Um es weiter einzuordnen: «Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers» feiert mit diesen Zahlen den zwölftbesten Kinostart der nordamerikanischen Filmgeschichte. Das ist noch immer eine beeindruckende Leistung, dennoch hätte vor wenigen Jahren wohl niemand gewettet, dass das Ende der Skywalker-Saga schwächer anläuft als „Captain America 3" alias «The First Avenger: Civil War». Die meisten Prognosen sahen Episode IX noch vor wenigen Tagen bei etwa 200 Millionen Dollar zum Start.

Abseits von «Star Wars» lag das nordamerikanische Kinogeschäft am Wochenende nahezu brach: «Jumanji – The Next Level» spülte 26,13 Millionen Dollar in die Kinokassen, was schon für Rang zwei genügte. «Die Eiskönigin II» folgte mit 12,30 Millionen Dollar. Tom Hoopers Musical «Cats» floppte derweil mit einem ernüchternden Start von 6,50 Millionen Dollar. Der Krimi «Knives Out» mit Daniel Craig und Chris Evans rundete die Top Five mit 6,13 Millionen Dollar ab.

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