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Interview

medienfreunde: Steven Gätjen

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Neu bei Quotenmeter: Menschen aus den Medien verraten uns ihre Tipps und unkonventionellen Meinungen über Medien. Dieses Mal: Moderator und Filmkenner Steven Gätjen.

Ein Film, der mich als Kind geprägt hat:
«Kampf der Titanen» von Ray Harryhausen. Das war einer der ersten Filme, den ich mit meinen Geschwistern und Eltern im Autokino gesehen habe. Ich fand es unglaublich, wie diese fantastische Geschichte, die Monster, die Helden, die Welten zum Leben erweckt worden sind.

Eine Serie, die ich in meiner Kindheit entdeckt habe und noch immer liebe:
Da gibt es ein paar: allen voran «Kimba der weiße Löwe», «Western von gestern» und «Captain Future». Die Bandbreite der Serien zeigt einfach, was alles möglich war. Schon damals und vor allen Dingen waren die Geschichten, zumindest in meiner Erinnerung, toll erzählt. Später kamen dann (der Film) «4 Fäuste für ein Halleluja», «Ein Colt für alle Fälle» und «Magnum» dazu.

Ein Film/eine Serie, den/die viele Leute hassen, ich aber großartig finde:
Ich fand alle Serien toll, die die Japaner für unseren Markt gezeichnet und entwickelt haben, die aber europäischen Ursprungs sind, wie «Biene Maja» oder «Heidi». Das war als Junge damals natürlich überhaupt nicht cool, aber ich habe mich trotzdem für sie stark gemacht.

Ein Film/eine Serie, den/die viele Leute feiern, ich aber nicht leiden kann:
Ich gebe es offen und ehrlich zu: «House of Cards». Die Serie ist gut, aber hat mich bei weitem nicht so angefixt wie alle um mich herum. Vielleicht bin ich aber auch auf den Hypezug zu spät drauf gesprungen, so dass meine Erwartungen einfach viel zu hoch waren.

Drei beendete Medienprojekte (egal ob Serie, Show, Filmreihe, etc.), die ich wiederbeleben würde, wenn ich könnte:
Als Show: «Na sowas!». Als Serie: «Die Muppets». Und als Filmreihe: «Der Herr der Ringe» von Ralph Bakshi, davon gibt es leider nur einen einzigen Teil.

Wenn ich das Gesamtwerk einer Schriftstellerin/eines Schriftstellers, eine Serie und eine Filmreihe mit auf eine einsame Insel nehmen könnte, von der man mich erst in sechs Monaten wieder abholt:
Als Serie: Alles von Bear Grylls, damit ich weiß, was ich in welcher Situation wann tun muss. Als Filmreihe: Alle Filme von Peter Sellers, damit ich immer etwas zu lachen haben. Und als Schriftsteller: Das Gesamtwerk von Homer.

Wenn ich in einer Show (egal ob sie bereits abgesetzt ist oder nicht) mitmachen könnte, dann ...
… sofort als Kandidat bei «Takeshi's Castle», als Moderator bei den Oscars und als Musikgast bei «Soul Train».

Ein Medienberuf, der mich immer fasziniert hat, den ich mir aber niemals zutrauen würde:
Filmregisseur

Würde ich die arte-Reihe «Durch die Nacht mit …» planen, würde ich folgende zwei Medienpersönlichkeiten zusammenpacken:
Wenn ich frei aussuchen darf, dann würde ich den leider verstorbenen David Bowie mitnehmen. Weil er für mich ein absoluter Held war. Ein Künstler, der in keine Schublade gepasst hat, der gemacht hat, was er wollte, immer seinen eigenen Stil prägte und auf mich wirkte, wie ein unfassbar entspannter, eloquenter und interessanter Star. An Bowies und meine Seite wünsche ich mir, und das wird jetzt ein Männertriple: Tim Mälzer. Ein absolut Toptyp, menschlich und fachlich eine glatte 1+ und gemeinsam geht es nach Tokio. Diese Stadt ist bunt, durchgeknallt, anziehend, ein absolutes Abenteuer und anders, als alles was ich kenne. Wir würden eine sensationelle Zeit haben und die Stadt auf den Kopf stellen.

Auf YouTube schaue ich vornehmlich:
Filmtrailer und NBA-Videos, oder ich verirre mich dann in den Tausenden von Empfehlungen, die zu jedem Video aufpoppen.

Wenn ich gerade überhaupt nichts mit Medien zu tun habe, dann ...
… ist das absolut richtig!

Mein aktuelles Projekt ...
… ist «Die versteckte Kamera 2018», die am Samstag, den 15. September 2018, ab 20.15 Uhr im ZDF zu sehen ist.

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