Quotencheck

«Das Sommerhaus der Stars»

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Der «Kampf der Promipaare» lockte in diesem Jahr so viele Zuschauer an wie noch nie. Vor allem aber machte sich der Sendeplatz-Wechsel beim jungen Publikum bezahlt, wo es durchgängig toll lief.

«Sommerhaus»-Staffelquoten

Durchschnittliche Werte der vier (Staffel eins) bzw. sechs Folgen des Formats am Mittwochabend.
So wirklich ernst wurde «Das Sommerhaus der Stars - Kampf der Promipaare» bislang nicht genommen. Inhaltlich aus guten Gründen ohnehin nicht, ist die Sendung doch seichter Trash in Reinkultur, aber auch die Einschaltquoten der ersten beiden Staffeln waren zwar ganz ordentlich, dürften die Konkurrenz aber wohl kaum in Staunen versetzt haben (siehe Infobox). Für die dritte Staffel des sommerlichen Reality-Spektakels versuchte man sich bei RTL nun allerdings mit einem Wechsel des Ausstrahlungstages, statt am Mittwoch- ging man nun am Montagabend auf Zuschauerjagd - und dieser Schritt wirkte wahre Wunder. Vor allem das junge Publikum bescherte der Sendung einen äußerst appetitlichen Quotenschmaus, zwischenzeitlich kratzte man sogar an der 20-Prozentmarke.

Noch nicht zwingend nach einem Wunder sah es am 9. Juli aus, wo die erste Ausgabe mit 2,60 Millionen Gesamt-Fernsehenden und 9,3 Prozent nur mittelprächtig lief, während sie bei den Jüngeren bereits sehr starke 16,6 Prozent bei 1,42 Millionen generierte. Das war schon mal ein Auftakt nach Maß, dürfte bei den Programmverantwortlichen allerdings auch Erinnerungen an den Vorjahres-Auftakt geweckt haben, als mit 10,0 und 16,2 Prozent bei 2,63 Millionen die bis dato mit Abstand besten Zahlen überhaupt ausgewiesen wurden - bevor das Interesse anschließend aber quasi von Woche zu Woche dramatisch sank, bis hintenraus nur noch richtig ernüchternde 10,5 Prozent der 14- bis 49-Jährigen auf dem Papier gestanden hatten. Dass man diesmal vor einer derartigen Negativentwicklung gefeit blieb, kann auch als Botschaft der Zuschauer verstanden werden, dass die Verantwortlichen der Sendung diesmal für deutlich bessere Unterhaltung gesorgt haben.

In Woche zwei stiegen die Gesamtzahlen zunächst leicht auf 2,62 Millionen sowie 10,1 Prozent Marktanteil, während es bei den Werberelevanten zugleich minimal auf 1,32 Millionen und 16,3 Prozent bergab ging. Keine nennenswerte Bewegung - was sich dann bei den 14- bis 49.-Jährigen aber im Zuge der dritten Folge deutlich änderte, als auf einmal fantastische 18,9 Prozent bei 1,48 Millionen ausgewiesen wurden. Das war der mit weitem Abstand beste Wert für das «Sommerhaus» überhaupt, während man insgesamt erneut ein Mini-Plus auf 2,67 Millionen sowie 10,5 Prozent hinlegte. Zum Vergleich: Die dritte Episode der beiden Vorjahre waren jeweils nur auf 14,3 Prozent der jungen Zuschauergruppe gelangt.

Nochmal besser schlug sich dann aber die letzte Juli-Ausstrahlung, die eine weitere Woche später ihren Mini-Aufwärtstrend beim Gesamtpublikum fortsetzte und nun mehr 2,71 Millionen sowie 10,8 Prozent verzeichnete, vor allem aber bei den Werberelevanten grandiose 19,5 Prozent bei 1,55 Millionen generierte. Als so langsam die Gier auf einen Megahit kaum mehr zu stillen war, folgte im fünften Anlauf dann aber doch auch mal ein Rückschlag: Mit 2,55 Millionen wurde sogar die schwächste Reichweite der Staffel verzeichnet, die damit verbundenen Marktanteile betrugen 10,0 und 17,2 Prozent. Das große Staffelfinale sahen dann am 13. August schließlich 2,75 Millionen Menschen, was noch einmal einem neuen Allzeit-Bestwert entsprach. Allerdings sahen an diesem Abend generell mehr Menschen fern als in den Wochen zuvor, sodass die Marktanteile mit 9,6 und 16,5 Prozent sogar etwas schwächer ausfielen.

Durchschnittlich kam die dritte Staffel von «Das Sommerhaus der Stars» auf eine gemittelte Zuschauerzahl von 2,65 Millionen, was mit einem gerade noch zweistelligen Marktanteil von 10,0 Prozent einherging. Schon hier lief es also etwas besser als in den beiden Vorjahren, womit sich die Sendung auch gegenüber dem RTL-Schnitt leicht abzusetzen wusste, der zuletzt nur noch knapp neun Prozent betrug. Der Gipfel des Quotenglücks wurde allerdings ohne jedes Wenn und Aber in der besonders stark umworbenen Zielgruppe erklommen, wo man sich mit 17,5 Prozent bei 1,43 Millionen deutlich gegenüber den beiden nur gut 13 Prozent starken Vorjahren verbesserte. Vor allem aber setzte man sich gegenüber dem inzwischen auf unter zwölf Prozent abgerutschten Senderschnitt ab.

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