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Brasilien-Sieg interessiert Deutsche nicht

von   |  4 Kommentare

Zwischen den zwei Partien erreichte das ZDF bis zu zwölf Millionen Zuschauer.

Top 5 der 20.00 Uhr-Spiele WM 2018

  • 27,48 Mio. (Deutsch. : Schweden)
  • 13,17 Mio. (Portugal : Spanien)
  • 12,74 Mio. (Polen : Kolumbien)
  • 12,33 Mio. (Nigeria : Argentinien)
  • 11,98 Mio. (Iran : Portugal)
Reichweiten in Mio.
Über 25 Millionen Menschen ab drei Jahren verfolgten am Mittwochnachmittag den Sieg der Südkoreaner gegen die deutsche Mannschaft. Danach war bei vielen Menschen das Thema Fußball-Weltmeisterschaft erledigt, denn die 20.00 Uhr-Partie holte das geringste Ergebnis auf diesem Sendeplatz beim laufenden Wettbewerb. Das Spiel zwischen Serbien und Brasilien erreichte 8,73 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, der Marktanteil lag bei hervorragenden 31,4 Prozent. Mit 3,40 Millionen jungen Fernsehzuschauern können die Verantwortlichen beim ZDF sehr, sehr zufrieden sein. Der Marktanteil belief sich auf tolle 37,4 Prozent.

Dieses Ergebnis zeigt aber auch: Dies war die zwölfte 20.00 Uhr-Begegnung, die jedoch nach der Schmach von Kasan kaum Interesse weckte. Die Beteiligung fiel auch bei den 14- bis 49-Jährigen so niedrig aus wie bei keiner anderen Partie. Bisher war das Spiel Serbien gegen Schweiz mit 3,53 Millionen Zusehern Schlusslicht.

Zurück zur deutschen Elf: Nach der Partie blieben 12,48 Millionen Menschen zur Nachberichterstattung dran. Die 45-minütige Sendung mit Oliver Welke und Jochen Breyer erreichte 53,6 Prozent Marktanteil, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 4,75 Millionen Menschen ermittelt. Auch die Vorberichte zum 20.00 Uhr-Spiel lief optimal: 5,92 Millionen Menschen waren dabei, der Marktanteil sorgte für 25,6 Prozent. Bei den jungen Menschen sank das Interesse von 58,1 auf 30,3 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/101958
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Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
kauai
28.06.2018 09:25 Uhr 1
Deutschland ist raus und damit sind auch die Event-Fans weg und es schauen nur noch die die echten Fußball-Fans. Das ist nicht neu sondern war schon immer so. Lediglich der frühe Zeitpunkt ist halt neu.
Sentinel2003
28.06.2018 11:25 Uhr 2
Tja, dann ist mal echt interessant zu Sehen, wieviele Deutsche sich dann die K.o.Spiele noch Ansehen werden und das Finale.....aber, Rekorde wirds dabei natürlich nicht mehr geben.
second-k
28.06.2018 12:07 Uhr 3


Klar, wobei gestern direkt nach dem Ausscheiden die Lustlosigkeit bestimmt besonders groß war. Ich gehe schon davon aus, dass die Quoten sich wieder etwas „erholen“ werden, vielleicht ja schon heute bei England gegen Belgien! Die von dir so genannten echten Fans wären dann die 10-13 Millionen, die bisher auch die anderen (Abend-)Spiele geguckt haben.
second-k
28.06.2018 12:19 Uhr 4


Darauf bin ich auch gespannt!



2004 hatte die Konstellation mit Rehhagel und Griechenland ja einen so großen Reiz, dass das Finale eine Reichweite von knapp 25 Millionen erreicht hat. Ich frage mich, ob es solch einen Reiz auch in diesem Jahr geben kann. Ich hätte es für möglich gehalten, wenn es zu einer ähnlichen David-gegen-Goliath-Konstellation mit Island im Finale gekommen wäre (Island hat ja auch viele Sympathien).



Aber so... ob ein Aufeinandertreffen zweier „Großer“ so gute Quoten holen wird? Bei der EM 2016 hat das Finale zwischen Portugal und Frankreich (trotz Verlängerung) „nur“ knapp 19 Millionen erreicht...

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