Erneut lieferten sich an diesem Samstagabend RTL und ProSieben ein hochkarätiges Showduell, bei dem abermals der Kölner Sender überlegen war. Dennoch konnte «Deutschland sucht den Superstar» auch mit der fünften Mottoshow den Abwärtstrend nicht entscheidend stoppen und erreichte bei einer Zuschauerzahl von 4,85 Millionen 16,0 Prozent des Gesamtpublikums. In der werberelevanten Zielgruppe kamen 23,3 Prozent zustande, hier reichten 2,59 Millionen für die deutliche Marktführerschaft. Zufrieden konnte man allerdings auch bzw. insbesondere in München sein, wo «Das große ProSieben Promiboxen» großartige 18,4 Prozent bei 1,92 Millionen jungen Zuschauern generierte. Insgesamt lief es für die fast vierstündige Live-Ausstrahlung ebenfalls ausgesprochen gut, durchschnittlich 2,72 Millionen Zuschauer führten zu beachtlichen 10,1 Prozent.
Mit neuer Ware probierte es auch in dieser Woche wieder Sat.1, wobei der Fantasyfilm «Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch» wohl vor allem das sehr junge Publikum vor die TV-Geräte locken sollte. Immerhin 2,72 Millionen sahen sich die Produktion mit Alina Freund in der Hauptrolle an, dies waren 8,8 Prozent aller Fernsehenden. Mit 1,24 Millionen wurden bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren erfreuliche 11,1 Prozent verzeichnet. Anschließend verlor der Sender jedoch mit dem Thriller «Denn zum Küssen sind sie da»: Die Reichweite fiel auf 1,31 Millionen, die Marktanteile betrugen hier nur noch 5,9 und 6,8 Prozent. Ebenfalls mit einem Spielfilmabend wartete VOX auf, wobei «Wild Wild West» zur Primetime nur auf 1,29 Millionen Interessenten kam. Dies bedeutete mäßige 4,2 Prozent, bei den Umworbenen folgten aus 0,83 Millionen etwas bessere 7,4 Prozent. Danach überzeugte die Wiederholung von «I, Robot» allerdings erneut, der zweite Film mit Will Smith an diesem Abend generierte 5,9 und 10,4 Prozent bei 1,26 Millionen Menschen.
Deutschland sucht den Superstar Promiboxen