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«CSI: Miami»

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Seit August 2008 wird die sechste Staffel der erfolgreichen Serie ausgestrahlt. Quotenmeter.de blickt auf die Quoten.

Die Krimiserie «CSI: Miami» ist nicht nur in den USA erfolgreich: Auch in Deutschland sind die Fälle mit Horatio Caine und seinem Team eines der beliebtesten Programme im Fernsehen. Seit Januar 2004 wird die Serie in der Bundesrepublik ausgestrahlt, ein Jahr später wechselte sie von VOX zu RTL. Seit August 2008 wurde die sechste Staffel mit 21 Folgen in Erstausstrahlung jeweils dienstags um 20.15 Uhr gesendet. Zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 legte der Kölner Sender allerdings eine Pause ein und zeigte Wiederholungen aus früheren Staffeln. Im März wurden dann die verbleibenden Episoden der neuen Season gezeigt.



Schon die erste Ausgabe am 26. August 2008 kam auf sehr gute 5,13 Millionen Zuschauer und 18,3 Prozent beim Gesamtpublikum ab drei Jahren. In der werberelevanten Zielgruppe holte die Episode „Blutlinie“ 3,26 Millionen sowie hervorragende 29,1 Prozent Marktanteil. Eine Woche später brachen die Zahlen etwas ein: Es waren insgesamt noch 4,52 Millionen dabei, bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 2,87 Millionen und noch 24,7 Prozent – der schlechteste Wert bis Mitte November.



Am 16. September holte man mit der Folge „Im Schatten von Tim Speedle“ einen Rekord-Marktanteil von 30,3 Prozent bei den Werberelevanten. Dies war auch gleichzeitig der einzige Wert in der Staffel, der über die 30-Prozent-Marke kam. 5,34 Millionen Menschen sahen insgesamt zu, was die höchste Reichweite im Jahr 2008 bedeutete. Annähernd an diese Werte kam man erst wieder vier Wochen später heran, als 5,29 Millionen Zuschauer und 3,54 Millionen Werberelevante mit einem Marktanteil von 29,3 Prozent dabei waren.

In diese Regionen sollte «CSI: Miami» im Jahr 2008 allerdings nicht mehr kommen: Während die Ausgabe am 21. Oktober noch 27,3 Prozent erreichte, holte keine der anschließenden Episoden mehr als 26 Prozent. Die Folgen zehn bis zwölf verzeichneten jeweils zwischen 25 und 26 Prozent, die direkt anschließenden Ausgaben 13 bis 15 fielen leicht auf Werte zwischen 24 und 25 Prozent ab. Das Zwischenfinale am 02. und 09. Dezember mit den beiden Teilen der Story „Spurenleger“ holten beide weniger als fünf Millionen Zuschauer – diese Marke wurde in den 14 Folgen zuvor nur dreimal unterschritten. Die beiden Ausgaben kamen in der Zielgruppe auf noch verhältnismäßig schlechte Marktanteile von 24,4 und 23,6 Prozent.



Erst am 03. März 2009 ging es mit neuen Folgen weiter. Die 17. Episode konnte wieder sehr gute Werte vorweisen, die deutlich besser als die vorherigen Ausgaben im November und Dezember lief: 5,38 Millionen Zuschauer bescherten RTL einen tollen Gesamtmarktanteil von 16,8 Prozent. Dies war der beste Wert seit dem 30. September 2008. Auch in der Zielgruppe lief es mit 28,2 Prozent wieder hervorragend. Doch schon eine Woche später sollten sich die Zahlen wieder in den von Ende 2008 bekannten Regionen wiederfinden: Innerhalb von sieben Tagen verlor man fünf Prozent in der Zielgruppe und holte nur noch 23,2 Prozent.

Danach konnte sich «CSI: Miami» aber wieder erholen: Die Folgen 19 und 20 vom 17. und 24. März holten jeweils wieder mehr als 5 Millionen Bundesbürger vor die Fernseher und erreichten auch beide mehr als 25 Prozent in der Zielgruppe. Das Finale der sechsten Staffel schnitt mit 5,24 Millionen Bundesbürgern erneut erfolgreich ab (17,2% MA), beim jungen Publikum ergatterte die Sendung tolle 28,5 Prozent Marktanteil.

Insgesamt kam die neue Staffel von «CSI: Miami» auf 5,06 Millionen Zuschauer sowie 16,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum ab drei Jahren. Damit ist die Serie hier weiterhin ein voller Erfolg für RTL. In der Zielgruppe ist das Programm auch weiterhin unangefochten die Nr.1 am Dienstag um 20.15 Uhr: Durchschnittlich sahen hier 3,24 Millionen bei hervorragenden 26,4 Prozent die 21 Episoden. Mit diesen Werten liegt man leicht unter denen der fünften Staffel, die von den Marktanteilen her bei 16,6 Prozent sowie 26,7 Prozent lagen – diesen minimalen Rückgang dürfte RTL allerdings locker verschmerzen. Ein wenig mehr sorgen könnte man sich vielleicht um den doch deutlich negativen Marktanteils-Trend machen, den die sechste Staffel im Laufe ihrer Ausstrahlung hinlegte. Aber auch dies war bei Staffel fünf ähnlich und wenn «CSI: Miami» in diesen hohen Regionen mal einige Prozentpunkte verliert, wird man bei RTL dennoch äußerst zufrieden mit den erneut allgemein hervorragenden Zahlen der Serie sein.

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