US-Fernsehen

Fox One überrascht mit hoher Nutzung von Fox News-Inhalten

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Eigentlich sollte der neue Streamingdienst vor allem Sportfans anlocken, doch nun bleiben viele Nutzer offenbar wegen Fox News.

Der Streamingdienst Fox One entwickelt sich für Fox offenbar anders als ursprünglich erwartet. Wie das US-Branchenmagazin „Variety“ erzählt, sorgt vor allem das Nachrichtenangebot von Fox News für überraschend stabile Nutzungszahlen. Eigentlich hatte Fox damit gerechnet, dass sich viele Kunden hauptsächlich wegen der NFL-Übertragungen anmelden und nach der Football-Saison wieder abspringen würden. Doch genau das scheint bislang nicht einzutreten.

Fox-CEO Lachlan Murdoch erklärte im Rahmen einer Investorenkonferenz, dass während des jüngsten Geschäftsquartals mehr als die Hälfte der Nutzung von Fox One auf Nachrichteninhalte entfiel. Besonders Formate wie «Jesse Watters Primetime» oder «The Five» würden stark nachgefragt. Laut Murdoch sei man deshalb sehr zufrieden mit der bislang geringen Kündigungsquote des Streamingdienstes. Offizielle Abonnentenzahlen hat Fox bislang allerdings nicht veröffentlicht.

Nach Angaben von Pete Distad, dem Chef des Streaminggeschäfts von Fox, gelingt es dem Unternehmen offenbar, sowohl klassische Sportfans für Nachrichtenangebote zu begeistern als auch News-Zuschauer stärker an Sportübertragungen heranzuführen. Gleichzeitig betonte Distad, dass die Nutzer von Fox One im Durchschnitt jünger seien als das klassische Kabelpublikum des Nachrichtensenders Fox News. Die Zuschauer würden durchschnittlich mehrmals pro Woche zurückkehren und teilweise mehr als zehn Stunden Nachrichteninhalte konsumieren.

Fox arbeitet derweil bereits an zusätzlichen Funktionen für den Streamingdienst. Nutzer sollen Nachrichten künftig stärker themenbasiert entdecken können, statt komplette lineare Sendungen durchsuchen zu müssen. Zudem testet Fox spezielle Playlists zu einzelnen Themenfeldern wie Wirtschaft oder internationalen Konflikten. Mit der Funktion „Ask Fox“ sollen Zuschauer künftig personalisierte Inhalte vorgeschlagen bekommen. Auch die Fußball-Weltmeisterschaft soll künftig genutzt werden, um neue interaktive Funktionen weiter auszubauen.

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