Primetime-Check

Freitag, 02. Januar 2026

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Drama im Ersten, Krimi im Zweiten. «Die besten Comedians Deutschlands» bei Sat.1 oder doch einen Spielfilm. Wie lieg der erste Primetime-Freitag im Jahr 2026?

Im Ersten konnte man sich bei dem Drama «Die Kanzlei - Weites Land» über 3,83 Millionen Zuschauer ab 20:15 Uhr freuen. Der Marktanteil lag bei 15,8 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen ergaben sich 0,26 Millionen und damit 5,9 Prozent. Besser lief die zweite Primetime des Jahres im ZDF, hier gab es eine neue Folge «Die Chefin». Der Fall «Blutschuld» sammelte 5,29 Millionen Zuschauer und so 22,0 Prozent am Markt ein. Die Anteile bei den 14- bis 49-Jährigen lagen bei 6,9 Prozent. Ab 21:15 Uhr schaltete das Zweite zur «SOKO Leipzig», es verweilten 4,20 Millionen Zuschauer und damit 18,6 Prozent Marktanteil.

Hauptaugenmerk lag am gestrigen Abend bei Sat.1 - zumindest wird man sich das in Unterföhring so gewünscht haben. Ab 20:15 Uhr startete der Bällchensender als einziger privater Sender keinen Spielfilm. Eine neue Ausgabe «Die besten Comedians Deutschlands» sollte das frühe Primetime-Glück bringen - und das lief gar nicht schlecht. Die Show wollten 1,10 Millionen Zuschauer aber drei Jahren im Schnitt sehen, so ergab sich ein Marktanteil von 4,8 Prozent. Bei den werberelevanten Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren gab es hingegen eine Quote von 7,0 Prozent, hierzu brauchte es eine Reichweite von 0,31 Millionen.

Der restliche private Freitag bot das große Film-Duell «Fast & Furious 7» gegen «Avengers: Infinity War», «Selbst ist die Braut», «West Side Story» und «Hotel Transsilvaninen 2» zwischen RTL, ProSieben, VOX, RTLZWEI und Kabel Eins. Das Angebot aus Köln zog mit 0,81 Millionen Zuschauern im Schnitt die drittbeste Reichweite an, die Zielgruppe bei RTL schaffte mit 0,28 Millionen Werberelevanten 6,4 Prozent am Markt. Insgesamt waren 3,5 Prozent drin. Die Kollegen der roten Sieben aus Unterföhring holten 0,83 Millionen Zuschauer an Bord undd amit die beste Primetime-Leistung eines Spielfilms. 0,44 Millionen konnten hiervon der Zielgruppe zugesprochen werden, was ebenfalls dem Bestwert der Gruppe entsprach. Die Marktanteile lagen damit bei 3,7 und deutlich besseren 9,9 Prozent.

Bei VOX sollte der Film mit Sandra Bullock auf Platz drei abliefern - 0,82 Millionen Zuschauer sorgten für gute 3,5 Prozent am Gesamtmarkt, die Zielgruppe schafft mit 0,24 Millionen Umworbenen eher mäßige 5,4 Prozent. Der Grünwald-Sender RTLZWEI holte sich mit der Musical-Verfilmung hingegen nur ganz schwache 0,24 Millionen Zuschauer ab, nur 0,05 Millionen konnten der Altersspanne 14 bis 49 zugesprochen werden. Damit lag die Quote insgesamt bei gruseligen 1,1 Prozent und noch schlimmeren 1,0 Prozent am entsprechenden Markt. Zu guter Letzt sicherte sich der Animationsfilm «Hotel Transilvanien 2» bei Kabel Eins 0,60 Millionen Zuschauer insgeamt, was zu einer vergleichsweise beinahe guten Quote von 2,5 Prozent führte. In der Zielgruppe sah es mit 0,25 Millionen Umworbenen und 5,7 Prozent wirklich gut aus.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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