Vermischtes

Amateurfußball in den Medien: Abdeckung und Einfluss

Schaut man sich die Medien an, wird oft über den Fußball berichtet.

Jedoch zielt die Berichterstattung eher auf die Bundesliga, die Nationalmannschaft oder die Champions League ab. Der Amateurfußball wird dabei kaum behandelt. Wir werfen einen Blick darauf, wie der Amateurfußball in den Medien dargestellt wird und welchen Einfluss das auf das Image hat.

Amateurfußball nur bei Negativschlagzeilen


Der Fokus in der Medienberichterstattung liegt klar auf dem professionellen Fußball, was durchaus verständlich ist. Was jedoch sehr schade ist, ist die Tatsache, dass die Medien nur vom Amateurfußball berichten, wenn es negative Schlagzeilen gibt.

So wird der Amateurfußball oftmals erwähnt, wenn es wieder zu gewaltvollen Auseinandersetzungen kommt. Dabei wird oft erwähnt, wenn es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Spieler und dem Schiedsrichter kommt. Auch das Fehlen von Schiedsrichtern wird oft in den Nachrichten thematisiert.

Zuletzt wurde der Amateurfußball in den Fokus gerückt, da der DFB seine Entscheidung, den Ausstatter der Nationalmannschaft zu ändern, damit begründet, mehr Geld für die Entwicklung des Amateurfußballs zu haben. Ob das Geld am Ende tatsächlich dort landet, und wie das ablaufen wird, bleibt abzuwarten.

Einfluss auf den Amateurfußball


Die negative Berichterstattung über den Amateurfußball hat natürlich auch einen Einfluss auf den Fußball selber. Diese Art der Abdeckung in den Medien kann das Image des Amateurfußballs deutlich schädigen.

So kann es vorkommen, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr zum Fußball schicken wollen, da immer über gewaltvolle Auseinandersetzungen oder rassistische Ereignisse berichtet wird. So werden die Mitgliederzahlen sinken, Mannschaften müssen den Spielbetrieb einstellen und das hat dann wiederum Einfluss auf den gesamten Ligabetrieb.

So könnte eine negative Spirale in Gang gesetzt werden, die nur schwierig wieder angehalten und umgekehrt werden kann. Um dies zu ermöglichen, müssen die Erfolgsgeschichten des Amateurfußballs wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden. Dies findet bisher hauptsächlich in den lokalen Medien statt, sodass die Reichweite sehr begrenzt ist.

Durch die positive Berichterstattung könnte das Interesse am Amateurfußball durchaus gesteigert werden.

Chancen für den Amateurfußball


Natürlich entstehen auch einige Chancen aus der Berichterstattung über den Fußball. Durch eine verbesserte Abdeckung in den Medien entstehen auch zahlreiche Chancen.

So kann der Bericht über fehlende Schiedsrichter beispielsweise dafür sorgen, dass mehr potenzielle Kandidaten auf den Defizit aufmerksam werden und sich als Schiedsrichter ausbilden lassen.

Weitere Chancen könnten folgende sein:

● Sponsoring und Marketing
● Jugendförderung
● Nachhaltigkeitsprojekte
● Integration und Inklusion
● Veranstaltungen und Turniere
● Kooperationen mit Schulen
● Verbesserung der Infrastruktur
● Gesundheits- und Fitnessprogramme

Strategien zur positiven Darstellung des Amateurfußballs in den Medien
Um den Amateurfußball in ein besseres Licht zu rücken, könnten einige Strategien angewandt werden. So können Partnerschaften mit lokalen Medien eingegangen werden, die die Geschichten gut aufbereiten, sodass auch größere Medien aufmerksam auf diese Geschichten werden.

Zudem können soziale Medien dafür verwendet werden, positive Geschichten zu teilen und so in die Welt hinauszutragen. Auch das Veranstalten von Events und Gemeinschaftsaktionen kann zu einem besseren Gemeinschaftsgefühl führen. Diese Events können dann ebenfalls über soziale Medien verbreitet werden.

Eine weitere Strategie könnte sein, den Fokus auf die Jugendentwicklung zu legen und für Inklusion zu sorgen. So kann die positive Rolle des Sports gestärkt werden. Natürlich sollten auch gewaltvolle Ereignisse unterbunden werden, indem die Trainer eventuell pädagogisch besser geschult werden.

Kurz-URL: qmde.de/150579
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