Wirtschaft

ProSiebenSat.1 gibt Bilanzausblick

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Das Adjusted EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 22 Millionen Euro.

Am Dienstagabend veröffentlichte die ProSiebenSat.1 Media SE ihre vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal 2023. Das ajusted EBITDA, also das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen plus Sondereffekte wie aktienbasierte Vergütungen, Restrukturierungs- und Abfindungskosten, stieg um elf Prozent auf 335 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte das Medienunternehmen aus Unterföhring 303 Millionen Euro erwirtschaftet. In der Pressemitteilung heißt es: „Der deutliche Anstieg des adjusted EBITDA beruht auf einer Kombination aus der erwarteten positiven Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2023 sowie verschiedenen kleineren und nicht wiederkehrenden Ergebniseffekten, die sich im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses ergeben haben.“ Die endgültigen Zahlen sollen am 7. März vorgelegt werden.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die ProSiebenSat.1 Media SE einen Umsatz von 3,85 Milliarden Euro, 2022 waren es noch 4,16 Milliarden Euro. Seit 2017 wurden jährlich mehr als vier Milliarden Euro erwirtschaftet, 2016 waren es 3,80 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA sank im Gesamtjahr von 678 auf 578 Millionen Euro. ProSiebenSat.1 bekräftigt in der Pressemitteilung eine schlanke Konzernstruktur und Investitionen in lokale Programminhalte. Das bedeutet auch, dass neben den Investitionen in eigene fiktionale Programme wieder Shows und Factuals sowie Nachrichten produziert werden. Die Nettofinanzverschuldung sank innerhalb von drei Monaten von 1,775 Milliarden Euro auf 1,546 Milliarden Euro.

Martin Mildner, Finanzvorstand der ProSiebenSat.1 Media SE: „Wir haben das Jahr 2023 gut abgeschlossen. Im entscheidenden vierten Quartal lagen unsere Werbeerlöse in der DACH-Region leicht über Vorjahresniveau und wir konnten in vielen Teilen des Commerce & Ventures-Portfolios unsere Performance verbessern. Zugleich greifen unsere Kostenmaßnahmen, was unsere Profitabilität stärkt. Das stimmt uns zuversichtlich für 2024, auch wenn das Konjunkturumfeld herausfordernd bleibt.“



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