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Dschungel schlägt «DSDS»-Dieter-Comeback

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Schon mit Folge eins holt das «DSDS»-Dieter-Comeback eine bessere Reichweite als jede Folge der vergangenen Staffel. Doch intern schlägt sich RTL.

Jetzt ist es wohl amtlich. «Deutschland sucht den Superstar» funktioniert ohne Dieter Bohlen schlichtweg nicht. Gut, das war schon während der 2022-Staffel ersichtlich, doch jetzt lässt sich aus den Zahlen des gestrigen Abends ableiten, dass RTL schlichtweg Dieter zurück in seinen Juror-Sessel setzten muss und schon kommen die Zuschauer zurück. Den Auftakt der neuen «DSDS»-Staffel verfolgten gestern stolze 3,05 Millionen Zuschauer und damit 11,5 Prozent des gesamten TV-Marktes. Zum Vergleich: Den letztjährigen Auftakt verfolgten 2,65 Millionen Fernsehende, womit auch der Staffel-Bestwert erreicht war. Zudem präsentiert sich das Dieter-Comeback grandios bei den 14- bis 49-Jährigen. Hier waren 1,15 Millionen Umworbene möglich, die so starke 20,8 Prozent des Marktes blockierten.

Es scheint, als ob Dieter die Jubiläumsstaffel mit ordentlichen Zahlen über den Äther bringt. Doch wird sich der ein oder andere RTL-Zuschauer durchaus die Augen gerieben haben. Dieter Bohlen ist nicht mehr der gehässige, fiese Juror, im Gegenteil. Bohlen wirkte regelrecht freundlich und an einem schönen Auftakt mit wenig Schlagzeilen interessiert. Neben dem Chef-Juror sitzen in der 2023-Jury Leony, Katja Krasavice und Pietro Lobardi, neuerdings moderiert Laura Wontorra «DSDS». Findet RTL zukünftig weiterhin derart gute Reichweiten, streiten sich «DSDS» und «IBES» um die Tagessiege. Gestern sollte der Dschungel gewinnen.

Tag zwei in Australien und Tag zwei mit absoluten Top-Quoten. Die sowieso schon guten «DSDS»-Zahlen gingen ab 22:15 Uhr nochmals steil nach oben. Die Gesamtreichweite kletterte auf 3,96 Millionen, die Zielgruppe sprang auf 1,7 Millionen Werberelevanten. In Marktanteilen gesprochen, holte sich der Köln-Sender mit der Dschungel-Show insgesamt 19,6 Prozent am Markt, die Zielgruppe landete bei exzellenten 32,9 Prozent. Inhaltlich ging Tag zwei bei «Ich bin ein Star» unter die Haut, es wurde persönlich. Influencerin Jolina Mennen erzählte von Geschlechtsangleichung, Papis packte seine Erlebnisse aus dem Senegal aus und Tessa sorgt für weiteren Streit. In ihrer Dschungelprüfung holte die ehemalige «GNTM»-Kandidatin drei von zwölf Sternen - danach ging es erneut in den Essens-Streit mit Cosimo.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/139542
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