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Spanien nach XXL-«Finale» Weltmeister

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In einer bisher nie dagewesenen Inszinierug sprengte das gestrige Finale der «FIFA Welmeisterschaft 2026» jeglichen Rahmen. Fußball gespielt wurde auch.

Argentinien erlebte am gestrigen Freitag ein 2014-Déjà-vu, denn abermals standen nach 120 Minuten Messi und Co. nach einem 0:1 als Vize-Weltmeister fest. Bekanntermaßen freuten sich im Gegenzug nicht Schweinsteiger, Schürrle und Götze, die Namen des gestrigen Abends waren Pedro Porro. Nico Williams und Ferran Torres. Jedenfalls gewann La Roja das Finale der «FIFA Weltmeisterschaft 2026», womit das XXL-Turnier sein Ende nahm. Die Übertragung des Events fand im ZDF statt, bereits ab 19:30 Uhr ging es mit Vorberichten der Crew um Katrin Müller-Hohenstein, Jochen Breyer, Friederike Kromp, Christian Streich, Christoph Kramer und Per Mertesacker los. Die, im Vergleich zu sonstigen 21-Uhr-Spiel längeren, Vorberichte sicherten dem Zweiten bereits vielversprechende 4,73 Millionen Zuschauer am Gesamtmarkt, damit waren dort 22,9 Prozent Anteil möglich. Die jüngere Zuschauerschaft zwischen 14 und 49 Jahren sicherte sich mit 1,21 Millionen einen Anteil von 33,4 Prozent.

Schon hiermit dürfte klar sein, dass ein denkwürdiger Abend bevorstehen sollte, auch ohne deutsche Beteiligung. In die Partie ging es ab 21 Uhr und mit einem Schlag explodierten die Zahlen. Die Gesamtreichweite ging hoch auf durchschnittlich 17,36 Millionen Zuschauer, womit sich das ZDF auf einen Marktanteil von 65,1 Prozent steigerte. Die jüngere Reichweite sollte auf stolze 5,65 Millionen klettern, hiermit waren folglich überzeugende 73,0 Prozent drin. Im Anschluss an die 120 Minuten «WM»-Fußball, die von der völlig überladenen Habzeitshow à la Super Bowl-Halftime komplettiert wurden, ging es in die nicht weniger protzige Siegerehrung.

Während sich US-Präsident Donald Trump das gesamte Turnier nicht präsentierte, tauchte er bei der Siegerehrung neben seinem Kumpel Gianni Infantino auf. Unnachahmlich und absolut unpassend verweilte Trump nach Übergabe des Pokals an Spanien auf dem Sieger-Podium. Offensichtlich, um auf dem Siegerfoto "dabei zu sein" - dieses Verhalten hatte der fragwürdige Präsident bereits beim zurückliegenden Club-WM-Finale durchgezogen. Wie damals und seitdem bei zahlreichen anderen Sportveranstaltungen wurde der 80-Jährige gebührend und lautstark ausgepfiffen. Die Abmoderation der «Weltmeisterschaft» ab 1 Uhr in der Nacht verfolgten noch 1,98 Millionen Zuschauer, dsa waren 34,4 Prozent des Marktes. 14 bis 49 waren hiervon noch 0,94 Millionen, demnach 49,9 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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